Beim 1. FC Nürnberg könnte sich auf dem Transfermarkt noch mehr tun als bislang erwartet. Während die Franken weiterhin nach Verstärkungen für das defensive Mittelfeld und die linke Abwehrseite suchen, rückt nun offenbar auch die Offensive in den Fokus. Mit Mika Schroers hat der FCN dabei einen der treffsichersten Angreifer der vergangenen Drittliga-Saison ins Visier genommen.
Aachen lehnt erstes Angebot ab
Wie die Aachener Zeitung berichtet, hat der FCN den Poker um Mika Schroers bereits eröffnet. Ein erstes Angebot für den 24-Jährigen soll Alemannia Aachen allerdings abgelehnt haben. Auch wenn sein Marktwert bei Transfermarkt.de auf 750.000 Euro geschätzt wird, dürfte Nürnberg für den Torjäger etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.
Kein Wunder, schließlich glänzte Schroers in der vergangenen Drittliga-Saison mit starken 21 Toren und elf Vorlagen. Hinzu kommt seine Vielseitigkeit, denn der Offensivspieler kann nicht nur im Sturmzentrum, sondern auch auf dem linken Flügel oder im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Auch der Spieler selbst soll den nächsten Karriereschritt anstreben und bei den Verantwortlichen der Alemannia bereits seinen Wechselwunsch hinterlegt haben.
Entscheidung hängt an der Ablöse
Aachens Geschäftsführer Rachid Azzouzi bestätigte grundsätzlich, dass sich sein Torjäger mit dem nächsten Karriereschritt beschäftigt. "Alle Spieler wollen immer den nächsten sportlichen Schritt machen, das ist völlig in Ordnung. Wir freuen uns, wenn sich Jungs so gut entwickeln, aber für eine Lösung muss es dann auch für alle Seiten passen."
Damit dürfte letztlich vor allem die Ablöse über einen Wechsel entscheiden. Zwar verlängerte Schroers seinen Vertrag bei der Alemannia erst im April bis 2029, dennoch scheint ein Abschied in diesem Sommer keineswegs ausgeschlossen.
Da Nürnberg mit seinem ersten Angebot offenbar noch unter den Vorstellungen der Aachener blieb, dürfte der FCN im Werben um den Offensivspieler nachlegen müssen. Eine Ablöse im siebenstelligen Bereich gilt derzeit als realistisches Szenario.
