FCK holt Ex-Nationalstürmer - Die Stimmen zum Transfer-Coup
Von Simon Zimmermann

Salzburg, Liefering, LASK, Magdeburg, Altach, Fenerbahe, Augsburg, Hoffenheim - und jetzt 1. FC Kaiserslautern. Die Liste der Klubs, für die Mergim Berisha in seiner Karriere bereits auf Torejagd ging, ist lang. Für den zweifachen deutschen A-Nationalspieler geht es ab sofort auf dem Betze in Liga zwei weiter.
Nachdem Berisha bei der TSG Hoffenheim längst aussortiert wurde, gab der Bundesliga-Dritte den 27-Jährigen nun sogar ablösefrei an den FCK ab, sichert sich aber eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung. In Lautern hat Berisha dem Vernehmen nach bis 2027 unterschrieben, und läuft künftig mit der Rückennummer 20 auf. 14 Millionen Euro Ablöse hatte Hoffenheim vor 2,5 Jahren noch an den FCA für Berisha überwiesen.
Das sagen Berisha und Klos
"Ich bin dem 1. FC Kaiserslautern sehr dankbar, dass sie mir die Chance geben, mich bei einem ambitionierten Verein in einem sehr attraktiven Umfeld zu beweisen. Als Fußballer weiß man um die Atmosphäre des Betzenbergs und welche Wucht das Stadion entwickeln kann, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft die Rückrunde erfolgreich gestalten und möchte vor allem auch das Vertrauen, dass die Verantwortlichen in mich haben, mit Leistung auf dem Platz zurückzahlen", so der Stürmer.
FCK-Sportdirektor Marcel Klos erklärte: "Auch unabhängig von der Verletzung von Ivan Prtajin, die natürlich sehr bitter ist, haben wir uns schon seit Längerem mit Mergim beschäftigt. Er ist ein Stürmer, der in seiner bisherigen Laufbahn seine Qualitäten und seine Torgefahr unter Beweis gestellt hat. Zudem verfügt er über eine gute körperliche Präsenz sowie Flexibilität in seinem Positionsspiel und ist nicht nur ein gefährlicher Torjäger, sondern auch in der Lage, seine Mitspieler in der Offensive besser zu machen. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, bei uns wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden und glauben fest daran, dass er eine Verstärkung für uns sein kann."
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