Köln-Transfer offiziell: Abwehr-Youngster wechselt in die 2. Liga
Von Franz Krafczyk

Der Konkurrenzkampf in der Hintermannschaft des 1. FC Köln ist nach dem ereignisreichen Transfersommer enorm, weshalb einige Spieler nicht mit viel Einsatzzeit rechnen können. Defensivtalent Julian Pauli wurde für die nötige Spielpraxis daher nun zu Dynamo Dresden verliehen.
Bis Saisonende soll sich der 20-Jährige in der 2. Liga beweisen, wo er in der vergangenen Saison noch bei den Geißböcken auf sich aufmerksam machen konnte. Die Kölner scheinen perspektivisch aber nach wie vor mit Pauli zu planen: Vor seinem Abschied in Richtung Dresden verlängerte Pauli seinen Vertrag vorzeitig bis 2028, Dynamo erhält keine Kaufoption.
"Julian hat in seinem ersten Profijahr eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt und sich direkt als Stammspieler etabliert. Nach seiner langen Verletzungspause ist der Schritt nach Dresden nun genau der richtige, um den fehlenden Rhythmus zurückzugewinnen und seine Entwicklung konsequent fortzusetzen", betonte Sportdirektor Thomas Kessler.
"Dass er seinen Vertrag verlängert und sich damit klar zum FC bekennt, freut uns enorm", so Kessler weiter. "Wir werden ihn auf seinem Weg eng begleiten – in der Überzeugung, dass er gestärkt zurückkommen und perspektivisch eine wichtige Rolle in unserer Bundesliga-Mannschaft einnehmen wird."
Pauli erklärte, dass er beim 1. FC Köln "großes Vertrauen" spüre. "Wir haben offen miteinander gesprochen und sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass mir ein Jahr regelmäßige Spielpraxis für meine Zukunft sehr helfen wird. Mein Wunsch ist es, dauerhaft eine sportlich wichtige Rolle beim FC in der Bundesliga zu spielen. Bei Dynamo Dresden kann ich mich auf einem sehr hohen Niveau bestmöglich darauf vorbereiten und freue mich auf diese Aufgabe."
Nachdem Lukas Kwasniok öffentlich betonte, den Kader nach der Transferoffensive verkleinern zu müssen, hat sich der Effzeh in dieser Woche von einigen Spielern getrennt. Vor Pauli verließen kürzlich auch Florian Dietz (Jahn Regensburg) und Leart Pacarada (1. FC Heidenheim) den Bundesliga-Aufsteiger. Bis zur Deadline am Montagabend könnten noch weitere Abgänge von Verkaufskandidaten wie Imad Rondic oder Jacob Christensen folgen.
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