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Bericht: Köln macht Sosa-Alternative in der Eredivisie aus

Sollte der Deal mit dem Ex-VfB-Profi nicht klappen, haben die Kölner offenbar einen Notfallplan parat.
Mees de Wit (l.) gegen die PSV Eindhoven am Ball
Mees de Wit (l.) gegen die PSV Eindhoven am Ball | NurPhoto/GettyImages

Der 1. FC Köln arbeitet weiter mit Hochdruck an der Verstärkung der linken Abwehrseite, die beim erfolgreichen Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim (3:2) von Neuzugang Gideon Mensah bekleidet wurde. Seit Montag gilt Ex-Bundesligaprofi Borna Sosa als heißer Kandidat (90min berichtete). Doch der Deal ist auch am Deadline Day noch in der Schwebe, sodass sich der Effzeh weiter Alternativen in der Hinterhand behält.

Eine davon sollen die Kölner in der Eredivisie ausgemacht haben. Wie Sky berichtet, soll Mees de Wit (28) vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar die erste Wahl von Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und seinem Team sein, sollte der Transfer von Sosa scheitern. Der bei Ajax Amsterdam ausgebildete de Wit würde Erfahrung aus den Niederlanden, Spanien und Portugal mitbringen.

Außenverteidiger mit Offensivdrang und internationaler Erfahrung

Der Niederländer kam bereits 107 Mal in der höchsten Spielklasse seines Heimatlandes zum Einsatz. Die meisten Spiele davon absolvierte er für AZ Alkmaar. Für den Klub lief er auch 17 Mal in der Conference League auf. In der vergangenen Spielzeit war er als Stammkraft gesetzt, vereinzelt auch auf der rechten Seite. Sein Vertrag läuft noch bis 2029.

De Wit ist ein offensivstarker Linksverteidiger, der ursprünglich als offensiver Flügelspieler ausgebildet wurde. Entsprechend sucht er häufig den Weg nach vorne und bringt durchaus Torgefahr mit. In der Eredivisie sammelte er vergangene Saison in 31 Einsätzen neun Scorerpunkte (drei Tore, sechs Assists). Ebenso wie Sosa wäre auch de Wit eine Option für die erste Elf im Zweikampf mit Mensah.

Borna Sosa mit der Conference-League-Trophäe
Borna Sosa mit der Conference-League-Trophäe | Sebastian Frej/GettyImages

Die erste Option soll aber vorerst weiter Sosa sein. Der Kroate steht seit Sommer 2025 bei dem Premier-League-Klub Crystal Palace unter Vertrag, wo er noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028 besitzt. Obwohl er mit den Eagles im vergangenen Mai den Titel in der UEFA Conference League gewann, verlief die Zeit auf der Insel für den Flankenspezialisten sportlich ernüchternd. In Köln könnte er wieder mehr Spielzeit sammeln, sollte er sich gegen Mensah behaupten.


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