FC Bayern und Leverkusen streiten um PSG-Juwel
Von Niclas Hergt

Paris Saint-Germain könnte im Sommer erneut ein vielversprechendes Talent in Richtung Bundesliga verlieren. Wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtet, buhlen mit dem FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen gleich zwei deutsche Topteams intensiv um Emmanuel Mbemba.
Der Vertrag des 17-Jährigen läuft im Juni dieses Jahres aus und alles deutet darauf hin, dass er in Paris keinen Profivertrag unterschreiben wird.
Bundesliga-Duo macht ernst – Bayern liegt wohl vorne
PSG droht damit der nächste hochveranlagte Spieler aus der eigenen Akademie verloren zu gehen. Der Linksverteidiger, der auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden kann, darf aufgrund seines auslaufenden Vertrags bereits mit anderen Vereinen sprechen. Laut L’Equipe haben Bayern und Leverkusen in den vergangenen Wochen spürbar Fortschritte gemacht, wobei der Rekordmeister aktuell leicht die Nase vorn haben soll.
Mbemba wechselte erst im Sommer 2023 aus seiner Heimat Melun, einem Pariser Vorort, in die Nachwuchsabteilung von PSG. Trotz der kurzen Zeit hat er sich bereits zu einem der spannendsten Talente seines Jahrgangs entwickelt.
Mbembas Spielerprofil passt nach Deutschland
Der junge Verteidiger bringt bereits bemerkenswerte Erfahrung mit. Für die U19 von PSG, mit der er in der vergangenen Saison den Meistertitel gewann, absolvierte Mbemba bislang 33 Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor. Der vielseitige Linksfuß überzeugt durch Spielintelligenz, starke Entscheidungsfindung und Ruhe am Ball. Qualitäten, die ihn sowohl auf der linken Seite als auch im Abwehrzentrum wertvoll machen.
Auch im französischen Nachwuchsbereich hat sich Mbemba längst einen Namen gemacht. Aktuell spielt er für die U18-Nationalmannschaft Frankreichs. Zuvor wurde er 2023 mit der U17 Vizeeuropameister, ehe das Team bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft im Achtelfinale ausschied.
Angesichts seines Profils überrascht es kaum, dass europäische Topklubs um seine Unterschrift werben. PSG droht damit erneut ein vielversprechendes Eigengewächs zu verlieren, während Bayern und Leverkusen auf einen Spieler hoffen, der in den kommenden Jahren erhebliches Entwicklungspotenzial bietet. Die endgültige Entscheidung fällt erst im Sommer, doch schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass Mbembas Zukunft in Deutschland liegen könnte.
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