FC Bayern: Neue Erkenntnisse zum verletzten Kimmich
Von Leonard Schmidt

Beim Trainingsstart nach der Winterpause hat sich an der Situation von Joshua Kimmich wenig geändert. Der Mittelfeldspieler arbeitet weiterhin individuell an seiner Sprunggelenksblessur und stand am Montag erneut nicht mit dem Team auf dem Platz.
Laut Sky-Reporter Torben Hoffmann dürfte das erneute Fehlen im Mannschaftstraining auch Konsequenzen für das Auftaktspiel gegen den VfL Wolfsburg am 11. Januar haben. Demnach wird der 30-Jährige das Duell in der Allianz Arena verpassen. Auch das Testspiel gegen RB Salzburg am Dienstag ist damit natürlich abgehakt.
Josuha Kimmich fehlt auch heute im Teamtraining! Er wird den Bayern zum Auftakt gegen Wolfsburg fehlen! @SkySportDE @SkySportNews
— Torben Hoffmann (@Sky_Torben) January 5, 2026
Kimmich-Rückkehr bleibt offen
Kimmich hatte bereits das letzte Bundesligaspiel des vergangenen Jahres in Heidenheim verpasst (4:0). Auch jetzt setzt der Klub konsequent auf Vorsicht und verzichtet weiterhin auf einen konkreten Zeitplan für seine Rückkehr ins Mannschaftstraining.
Damit steht der FC Bayern schon früh im neuen Jahr vor personellen Herausforderungen. Gerade im zentralen Mittelfeld wiegt der Ausfall schwer, da Kimmich dort nicht nur sportlich, sondern auch strukturell eine Schlüsselrolle einnimmt. Lösungen müssen vorerst aus dem bestehenden Kader gefunden werden.
Für wen wird der Ausfall zur Chance?
So schwierig der Ausfall eines Führungsspielers ist, eröffnet er zugleich neue Möglichkeiten. Neben Kimmich verfügt der Kader mit Leon Goretzka, Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic über mehrere Kandidaten, die diese Rolle auffangen können.
Zuletzt setzte Vincent Kompany auf eine Kombination aus Raphaël Guerreiro und Goretzka. Dabei agierte Guerreiro deutlich offensiver, während Goretzka eher die absichernde und aufbauende Rolle übernahm. Für das Spiel gegen Wolfsburg könnte sich aber auch die Gelegenheit bieten, dem jüngeren Duo aus Pavlovic und Bischof mehr Verantwortung zu übertragen.
Neuer sorgt für positive Signale
Neben den ernüchternden Erkenntnissen rund um Kimmich gab es zuletzt auch gute Nachrichten. Mit Manuel Neuer ist eine weitere zentrale Führungspersönlichkeit ins Teamtraining zurückgekehrt. Der Kapitän absolvierte nach seinem Muskelfaserriss erstmals wieder eine vollständige Einheit und dürfte zeitnah wieder eine Option für den Spielbetrieb werden.
Für Vincent Kompany beginnt das Jahr damit als Balanceakt. Einerseits müssen Rückkehrer behutsam aufgebaut werden, andererseits fehlen weiterhin wichtige Stammkräfte. Mit Blick auf Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League wird eine präzise Belastungssteuerung in den kommenden Wochen entscheidend sein. Gerade die Anfangsphase der Rückrunde dürfte zeigen, wie stabil der FC Bayern diese personellen Unsicherheiten auffangen kann.
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