FC Bayern mit irren Ausgaben für Handgelder - auch Upamecano profitiert

Dayot Upamecano kann sich beim FC Bayern auf ein üppiges Handgeld zur Vertragsverlängerung freuen. Die Münchener haben zuletzt viel für solche 'signing fees' geblecht.
Dayot Upamecano im Bayern-Training
Dayot Upamecano im Bayern-Training / S. Mellar/GettyImages
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Ablösefreie Transfers sind im modernen Fußballgeschäft nicht wirklich kostenlos. Selbst wenn ein Spieler durch einen auslaufenden Vertrag wechseln kann, oder seinen auslaufenden Vertrag beim gleichen Klub verlängert, wird zumeist ein Handgeld fällig - quasi als Bonus für die Vertragsunterschrift.

Auch beim FC Bayern gehört diese 'signing fee' längst zum Profifußball-Alltag dazu. Dayot Upamecano ist dafür das aktuellste Beispiel: Für seine Vertragsverlängerung soll er ein Handgeld von bis zu 20 Millionen Euro ausgezahlt bekommen. Zusätzlich zu seinem (neuen) Gehalt, versteht sich.

Bayern zahlte zuletzt XXL-Handgelder

Der kicker hat anlässlich dieser Summe auf die vergangenen zwölf Monate bei den Münchenern und damit auf gleich mehrere Vertragsverlängerungen zurückgeschaut. Die Rechnung: Der deutsche Rekordmeister hat alleine innerhalb dieser letzten zwölf Monate etwa 100 Millionen Euro (!) an Handgeld gezahlt.

Bei diesen 100 Millionen Euro ist die noch offiziell ausstehende Upamecano-Verlängerung inbegriffen. Dazu kamen unter anderem die Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Jamal Musiala, Joshua Kimmich oder Alphonso Davies.

Eine ca. dreistellige Millionensumme, die rein als 'kleines Dankeschön' zu verstehen ist. Diese Handgelder sind zwar längst keine seltene Ausnahme mehr, doch stellt die Regelmäßigkeit und auch die Summe dieser Zahlungen beim FCB durchaus eine Besonderheit dar. Ein Problem: Wenn Spieler X für seine Unterschrift einen zusätzlichen Bonus bezahlt bekommt, wieso sollte Spieler Y darauf verzichten?


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