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FC Bayern heiß auf überraschende Gordon-Alternative

Nach dem geplatzten Transfer von Anthony Gordon sucht der FC Bayern nach neuen Alternativen für die Offensive. Eine davon sorgte zuletzt in der Eredivisie für Furore.
Ismael Saibari sorgte zuletzt bei der PSV Eindhoven für Furore
Ismael Saibari sorgte zuletzt bei der PSV Eindhoven für Furore | NurPhoto/GettyImages

Der FC Bayern sucht im Sommer nach einer Verstärkung für die Offensive, um den Kader vor allem in der Breite zu verbessern. Zwar verfügen die Münchner mit Luis Diaz, Jamal Musiala und Michael Olise über ein starkes Stammtrio hinter Sturmspitze Harry Kane, doch weil zuletzt Lennart Karl und Serge Gnabry verletzt ausfielen, fehlten in wichtigen Spielen die Alternativen von der Bank.

In der jüngeren Vergangenheit galt Anthony Gordon als Wunschspieler des Rekordmeisters. Dieser entschied sich nun jedoch für den FC Barcelona. Der Engländer, für den die Katalanen stolze 80 Millionen Euro Ablöse zahlten, wäre den Bayern ohnehin wohl zu teuer gewesen. Die Verantwortlichen rund um Max Eberl und Christoph Freund können sich daher nun nach kostengünstigeren Alternativen umsehen.

Eine von ihnen konnte zuletzt in der niederländischen Eredivisie auf sich aufmerksam machen. Wie Fabrizio Romano berichtet, sind die Bayern an Ismael Saibari von der PSV Eindhoven interessiert. Die Gespräche rund um einen Transfer des flexibel einsetzbaren Offensivspielers wurden bereits aufgenommen.

Günstiger als Gordon, doch auch PSV fordert "gigantische Ablöse"

Auch Salibari wird aber wohl kein Schnäppchen werden. Laut dem Eindhovens Dagblad benötigt es eine "gigantische Ablöse", um die PSV zu einem Verkauf zu bewegen. Die Niederländer wollen den marokkanischen Nationalspieler, der sich bei der WM noch stärker ins Schaufenster spielen kann, demnach nicht für unter 60 Millionen Euro abgeben. Salibaris Vertrag in Eindhoven läuft noch bis 2029.

Den Münchnern dürfte es entgegenkommen, dass Salibari einem Wechsel in die Bundesliga wohl offen gegenübersteht. Das Budget für einen Transfer scheint an der Säbener Straße außerdem vorhanden zu sein. Zuletzt berichtete der kicker, dass der FC Bayern über 100 Millionen Euro verfügt, um mindestens zwei wichtige Sommertransfers zu tätigen.

Nun bleibt abzuwarten, ob Salibari den Bayern die geforderte Ablöse wert ist. Dass der 25-Jährige sowohl auf der Zehner- und Neunerposition als auch auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, spricht klar für einen kostspieligen Transfer. Salibaris Marktwert wird aktuell auf 40 Millionen Euro geschätzt.


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