Die zunächst angedachte Verpflichtung von Anthony Gordon musste der FC Bayern zuletzt endgültig abhaken, als sich der englische Flügelspieler dem FC Barcelona anschloss. Schnell wechselte der Fokus jedoch auf Ismael Saibari. Der Offensivspieler, der allen voran im offensiven Mittelfeld aufspielt, aber auch flexibel einsetzbar ist, steht bei der PSV aus Eindhoven unter Vertrag.
In den letzten Tagen schienen sich die Münchener und Saibari bereits anzunähern (90min berichtete). Nun kam es offenbar zu einem wichtigen Durchbruch: Nachdem zunächst der niederländische De Telegraaf von einer Einigung zwischen Klub und Spieler berichtete, zog in der Nacht auf Mittwoch auch Transfer-Reporter Fabrizio Romano nach.
Ablöse als Knackpunkt
Zwischen dem FCB und Saibari ist damit alles geklärt, ein potenzieller Vertrag dürfte also unterschriftsreif vorliegen. Alles, was jetzt noch für den vollständigen Transfer fehlt, ist die Einigung zwischen den beiden Vereinen.
Weder De Telegraaf noch Romano sprachen angesichts ihres jeweiligen Updates von einer etwaigen Ablösesumme, um die nun vorrangig verhandelt wird. Das Eindhoven Dagblad sprach zuletzt von etwa 60 Millionen Euro, während cfbayern insider (von Bild-Reporter Christian Falk) von rund 50 Millionen Euro ausging. Dazu stellt sich natürlich noch die Frage, welchen Teil die fixe Ablösesumme bei zugleich offenen Bonuszahlungen ausmachen wird.
Erster Austausch zwischen Kompany und Saibari fand bereits im Januar statt
Gute Chancen auf die Verpflichtung von Saibari scheint der FC Bayern auch wegen Vincent Kompany zu haben – und das längst nicht nur wegen seines Wirkens als Cheftrainer des deutschen Rekordmeisters.
Denn bereits im vergangenen Januar soll Kompany laut Bild einen kurzen Austausch mit Saibari gehabt haben. Dieser Austausch habe demnach nach dem Duell mit der PSV in der Champions League gegeben, das die Münchener mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Der 25-jährige Marokkaner erzielte dabei sehenswert den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Dabei ist natürlich nicht überliefert, ob Kompany den PSV-Angreifer zum damaligen Zeitpunkt schon nach München locken wollte, oder ob er ihm nicht einfach nur zu einer guten Leistung gratuliert hat. Fakt ist jedenfalls: Der positive und nette Austausch mit dem Bayern-Coach wird den sich nun anbahnenden Wechsel sicherlich nicht unwahrscheinlicher gemacht haben.
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