Sacha Boey bleibt mindestens bis zur Winterpause beim FC Bayern! Obwohl die Münchner den Rechtsverteidiger gerne abgegeben hätte, kommt ein Wechsel in diesem Sommer nicht mehr zustande. Das verriet Sportvorstand Max Eberl nach dem 5:0-Sieg zum Champions-League-Start gegen Bodö/Glimt.
"Welche Transfermärkte sind denn überhaupt noch offen? Griechenland? Er bleibt. So ist es nun mal. Mal sehen, was im Winter passiert", teilte Eberl mit.
Maßnahmen des FC Bayern ohne Erfolg
Dass man beim FC Bayern nicht wirklich glücklich mit dieser Entscheidung ist, ist ein offenes Geheimnis. Der Rekordmeister hatte während der jüngsten Transferperiode viel versucht, um Boey loszuwerden. Der Franzose durfte zum Beispiel zeitweise nicht mit dem Team trainieren und wurde auch von einem Fototermin ausgeschlossen. Dazu wurde mehrmals öffentlich Druck ausgeübt, indem wiederholt verkündet wurde, dass Boey keine Zukunft an der Säbener Straße hat.
Harte Bandagen, die der FC Bayern an den Tag legte – aber die letztlich auch nicht von Erfolg gekrönt waren.
Das Transferfenster der europäischen Top-Ligen schloss zwar am 1. September, doch in kleinere Ligen hätte Boey auch im Anschluss noch wechseln können. Eberls Aussagen machen nun aber deutlich, dass das kein realistisches Szenario für Boey ist.
Da nun Klarheit herrscht, ist davon auszugehen, dass Boey – wie schon in den letzten Tagen – bis zum Winter wieder am Mannschaftstraining teilnehmen wird. Im Januar wird dann ein neuer Versuch gestartet, den 25-Jährigen an den Mann zu bringen. Immerhin: Mit drei Millionen Euro ist Boeys Gehalt für Bayern-Verhältnisse vergleichsweise überschaubar.
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