Auch eine Woche nach dem Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain schmerzt dem FC Bayern das Ausscheiden in der Champions League noch immer. Doch es brachte auch wichtige Erkenntnisse, die die Münchner für die Zukunft mitnehmen werden.
Um auch in der nächsten Saison wieder in der Königsklasse angreifen zu können, muss in die Kaderbreite investiert werden. Im Gegensatz zu den Parisern konnten die Bayern keine absoluten Topstars von der Bank bringen, die das Spiel hätten kippen lassen können. Dieses Problem könnte durch einen absoluten Toptransfer gelöst werden.
Dieser hört auf den Namen Anthony Gordon und steht beim deutschen Rekordmeister ganz oben auf der Liste. Wie die Sport Bild berichtet, ist der Engländer von Newcastle United auch der große Wunschspieler von Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident soll nun den Transfer von Gordon forcieren.

Der 25-Jährige ist vor allem aufgrund seiner Flexibilität interessant. Er könnte einerseits Luis Diaz auf dem linken Flügel Konkurrenz machen und andererseits Harry Kane in der Sturmspitze entlasten. Nicolas Jackson, der nach seiner Leihe zum FC Chelsea zurückkehrt, tat dies nur mit überschaubarem Erfolg.
Newcastle mit hohen Forderungen
Das Problem: Im Vergleich zu Jackson wäre Gordon ein sehr teurer Backup. Newcastle soll aktuell noch 92 Millionen Euro Ablöse fordern, was für die Bayern laut dem Bericht zu viel ist. Somit wird ein Transfer auch davon abhängen, wie gut die Münchner verhandeln können.
In erster Linie sind Max Eberl und Christoph Freund, die in der sportlichen Verantwortung stehen, dafür zuständig. Dennoch ist davon auszugehen, dass Hoeneß nicht die Füße still halten wird. Auch in der Vergangenheit mischte sich der 74-Jährige häufig in Gespräche mit Wunschspielern ein, was jedoch nicht immer von Erfolg gekrönt war – siehe Florian Wirtz.
Die Ablöse, die der FC Bayern für Gordon zahlen muss, wird auch darüber entscheiden, wie viele weitere Transfers in diesem Sommer möglich sein werden. Nun ist daher ganz viel Verhandlungsgeschick gefragt – womöglich auch von Uli Hoeneß.
Im Rennen um Gordon muss sich der FCB derweil mit einigen Topklubs aus der Premier League messen. Der FC Barcelona, der zuletzt auch als Interessent gehandelt wurde, ist dagegen raus. Das berichtet neben der Sport Bild unter anderem auch Fabrizio Romano. Für Barça wäre ein Gordon-Transfer schlicht zu teuer, zumal er von Beginn an nicht ganz oben auf der Wunschliste stand.
Außenverteidiger-Transfer hat keine Priorität
Derweil ist an der Säbener Straße klar, dass andere Spieler zunächst keine Priorität genießen. Laut Bayern-Insider Christian Falk ist auch Rechtsverteidiger Givairo Read erst einmal kein heißes Thema mehr. "Ich habe gehört, dass sie auf Read verzichten würden. (Josip) Stanisic und (Konrad) Laimer reichen ihnen aus", so Falk.
Der 19-Jährige von Feyenoord galt in den vergangenen Monaten als absolute Wunschlösung der Bayern hinten rechts. Doch auch beim Niederländer galt und gilt: Er soll nicht um jeden Preis kommen. Dazu gibt es auch bei Read Konkurrenz aus der Premier League.
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