Das Bayern-Trainingsgelände an der Säbener Straße stellt die Verantwortlichen immer wieder vor logistische Herausforderungen. Der Platz im Profi-Zentrum ist begrenzt, die FCB-Planer müssen kreativ werden. Seit dem erneuerten Beschluss von 2024 steht fest, dass die Bayern-Profis nicht umziehen werden und das Gelände an der Säbener schrittweise zu einer moderneren Heimat werden soll, die dem Status eines europäischen Topklubs entspricht.
Laut Bild wird derzeit ein weiterer Trainingsplatz geplant. Dafür soll offenbar ein Millionen-Grab weichen, das von Ex-Coach Carlo Ancelotti initiiert wurde.
"Ancelotti-Hügel" muss neuem Trainingsplatz weichen
Der heutige Nationaltrainer Brasiliens hatte gemeinsam mit dem damaligen Fitness-Chef Giovanni Mauri zur Saison 2016/17 einen XXL-Fitness-Parcours durchgeboxt, der rund eine Million Euro gekostet haben soll. Dabei wurde ein Sprint-Hügel mit zwei verschiedenen Steigungen, eine Sandgrube für Reha-Zwecke, ein Balance-Balken und Bahnen mit Kiesel und Rindenmulch für Barfuß-Übungen errichtet. Zudem gibt es seither ein Feld mit einem Basketballkorb und einen Beachvolleyball-Platz.
Genutzt wird der "Ancelotti-Hügel" seit dessen Abschied fast nicht mehr. Lediglich der später ergänzte Padel-Court wird vor allem von den Mitarbeitern gerne genutzt.
Wie die Bild berichtet, soll die Anlage bald einem weiteren Trainingsplatz weichen. In der Länderspielpause waren am Montagvormittag CEO Jan-Christian Dreesen, Sportdirektor Christoph Freund, Greenkeeper Peter Sauer, Allianz-Arena-Chef Jürgen Muth und zwei weitere Männer auf dem Gelände – offensichtlich, um über die Planungen des zusätzlichen Platzes zu sprechen.
Wie die Plätze eins und zwei soll auch der dritte Trainingsplatz mit einem Sichtschutz ausgestattet werden, um geheime Einheiten möglich zu machen.
