Nach Informationen der saudi-arabischen Zeitung Arriyadiyah soll der Klub Al-Ittihad intensiv um den Sportvorstand des FC Bayern München, Max Eberl, werben. Erste Gespräche über eine Anstellung als neuer Sportdirektor haben demnach bereits stattgefunden.
Allerdings gibt es wohl noch keine Einigung. Die Verhandlungen sollen vorerst ins Stocken geraten sein, da die Vorstellungen über die künftige sportliche Strategie aktuell noch zu weit auseinanderliegen.
Interne Kritik an der Säbener Straße
Trotz sportlicher Erfolge scheint Eberls Position in München nicht unantastbar zu sein. Laut Sport1 wird vereinsintern Kritik an seiner Kaderplanung laut, die als zu kostspielig und teilweise "chaotisch" wahrgenommen wurde.
Der Kicker berichtet zudem von einem schwierigen Verhältnis zu Sportdirektor Christoph Freund. Das Duo harmoniere nicht wie erhofft, weshalb intern sogar von einer "Zwangsehe" die Rede ist.
Entscheidung im Aufsichtsrat
Eberl selbst gab sich zuletzt kämpferisch und betonte bei DAZN, dass er gerne länger bleiben wolle, sofern seine Arbeit geschätzt wird. Sein Vertrag läuft offiziell noch bis 2027.
Der Aufsichtsrat möchte sich dennoch zeitnah zusammensetzen. Spätestens bei einer Sitzung im August soll final entschieden werden, wie es mit der aktuellen Führungsetage weitergeht.
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