Das Rückspiel vom Champions-League-Viertelfinale zwischen Atletico Madrid und dem FC Barcelona wird zwar erst am Dienstagabend um 21 Uhr angepfiffen. Die 'Kriegsführung' beider Mannschaften begann aber schon lange bevor der Ball rollt.
Im Mittelpunkt des Geplänkels steht der Rasen im Wanda Metropolitano. Denn bei den Katalanen hatte man im Vorfeld die Befürchtung, dass dieser nicht den offiziellen Bestimmungen entspricht; der Verdacht, dass Atletico die technisch feine Mannschaft von Hansi Flick mit zu langen Grashalmen ausbremsen möchte, machte sich breit.
Laut Angaben von Mundo Deportivo hat Flick sich am Montag sogar an Christian Kofoed, den UEFA-Delegierten der Partie, gewandt, um eine Beschwerde über die Rasenhöhe einzureichen.
Das Anliegen des Barça-Trainers wurde offenbar ernst genommen: Cadena Ser berichtet, dass die UEFA sich eingeschaltet und die Rasenhöhe genau geprüft habe. Anschließend wurde vom Verband bestätigt, dass der Rasen den regulatorischen Standards entspricht! Das Spiel soll am Dienstagabend mit einer Rasenhöhe von exakt 26 Millimetern ausgetragen werden.
Doch damit nicht genug: Die UEFA habe zudem garantiert, dass der Rasen vor dem Spiel und in der Halbzeitpause gut bewässert wird, um ein optimales Rollverhalten des Balls sicherzustellen. Am Geläuf wird es also nicht liegen, wenn der FC Barcelona den 0:2-Rückstand aufholen möchte.
Nicht zuletzt aufgrund dieser kleinen Reiberei darf man davon ausgehen, dass die Spannung im Metropolitano extrem aufgeheizt sein wird. Die Spannungen zwischen beiden Teams, die nun schon zum sechsten (!) Mal in dieser Saison aufeinandertreffen, hatten sich zuletzt immer weiter hochgeschaukelt.
