Skip to main content

Barça-Profi vor Wechsel? Saudi-Klub startet Millionen-Offensive

Al Ahli soll Marc Casado zum Wunschspieler erklärt haben und könnte die Ablöseforderungen des FC Barcelona erfüllen.
Zieht es Marc Casado nach Saudi Arabien?
Zieht es Marc Casado nach Saudi Arabien? | Judit Cartiel/GettyImages

Beim FC Barcelona deutet vieles darauf hin, dass Marc Casado den Verein noch in diesem Sommer verlässt. In den Planungen der Blaugrana soll der Eigengewächs nur noch eine Nebenrolle spielen. Deshalb arbeitet Barça an einem Verkauf – allerdings nur zu den eigenen Bedingungen.

Al Ahli steigt in den Poker ein

Nach Informationen der spanischen Zeitung Sport hat Al Ahli das Werben um Marc Casado in den vergangenen Tagen deutlich intensiviert. Der saudi-arabische Spitzenklub sucht einen spielstarken Sechser und soll den 22-Jährigen zu einem seiner Wunschkandidaten erklärt haben.

Eine wichtige Rolle spielt dabei Sportdirektor Rui Pedro, der enge Beziehungen zu Casados Berater Jorge Mendes pflegt. Erst vor wenigen Wochen arbeiteten beide Seiten beim millionenschweren Transfer von Francisco Trincão nach Saudi-Arabien zusammen.

Gleichzeitig befindet sich Al Ahli im Umbruch: Mit Ex-Barça-Profi Franck Kessie hat bereits ein Mittelfeldspieler den Verein verlassen, auch der frühere Stuttgarter Enzo Millot soll den Klub wieder verlassen dürfen. Casado gilt daher als ideale Verstärkung für das Zentrum. Kein Wunder, schließlich bringt das Barça-Eigengewächs trotz seines jungen Alters bereits reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Für die Profis der Blaugrana absolvierte er bislang 75 Pflichtspiele, gewann fünf Titel und feierte unter anderem das Double in der Saison 2024/25.

Marc Casado und Raphinha feierten die erneute spanische Meisterschaft gemeinsam
Marc Casado und Raphinha feierten die erneute spanische Meisterschaft gemeinsam | NurPhoto/GettyImages

Barça setzt auf lukrativen Verkauf

Der FC Barcelona ist allerdings nur bei einem Angebot von mindestens 25 Millionen Euro gesprächsbereit. Interessenten gibt es reichlich: Neben Al Ahli werden unter anderem Manchester United, AC Milan und der VfB Stuttgart mit Casado in Verbindung gebracht. Während somit auch mehrere europäische Klubs die Situation genau beobachten, gelten insbesondere die finanzstarken Vereine aus Saudi-Arabien als aussichtsreiche Kandidaten, die Ablöseforderung der Katalanen zu erfüllen.

Der spanische U21-Nationalspieler trainiert derzeit weiterhin beim FC Barcelona und könnte sogar noch mit ins Trainingslager nach England reisen, sollte bis dahin keine Entscheidung über seine Zukunft gefallen sein. Leihangebote aus Spanien kommen für Barça dagegen offenbar nicht infrage. Die Verantwortlichen setzen stattdessen klar auf einen festen Transfer. Derzeit spricht vieles dafür, dass sich der Poker um Casado in den kommenden Wochen weiter zuspitzen wird.


Weitere Barça-News lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu