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Bericht: FC Barcelona mit Ultimatum an Verteidiger

Andreas Christensen muss sich zeitnah entscheiden, wie es für ihn weitergeht.
Was wird aus Andreas Christensen?
Was wird aus Andreas Christensen? | Pedro Salado/GettyImages

Joan Laporta wurde als Präsident des FC Barcelona bestätigt, so dass nun die Kaderplanung für die kommende Saison Fahrt aufnehmen kann. Dabei gilt es unter anderem zu klären, was aus den Spielern mit auslaufendem Vertrag wird.

Neben Robert Lewandowski, Joao Cancelo und Marcus Rashford betrifft das auch Andreas Christensen, der von den genannten Spielern wohl die geringste Rolle im Barça-Kader einnimmt. Dennoch würden die Katalanen den 29-jährigen Verteidiger gerne mit einem neuen Vertrag ausstatten, so die Marca.

Das ist ein großer Vertrauensbeweis, schließlich fällt Christensen schon seit dem Jahreswechsel aus und wird in dieser Saison wohl keinen Einsatz mehr bekommen. In einer solchen Situation trotzdem den Vertrag verlängern zu wollen, ist eine positive Geste des FC Barcelona.

Laut Marca laufenden die Verhandlungen mit dem Berater seit einiger Zeit, ohne dabei eine Einigung erzielt zu haben. Daher ziehen die Bosse nun die Zügel an und setzen dem Dänen die Pistole auf die Brust: Das aktuelle Angebot ist das finale, Christensen soll "in Kürze" eine Antwort geben. Sollte diese ausbleiben, werde Barça andere Optionen ins Visier nehmen. Das Ultimatum zeigt, dass auch die Gutmütigkeit des FC Barcelona endlich ist.

Stark leistungsbezogener Vertrag

Das Angebot sehe einen neuen Vertrag bis 2028 vor, der stark leistungsbezogen ist. Was angesichts von Christensens Verletzungsproblemen nur allzu verständlich ist. Demnach ist nur die Hälfte des angebotenen Gehalts fix, der Rest würde durch Boni hinzukommen. So würde Christensen zusätzliches Geld erhalten, wenn er zwischen 30 und 40 Prozent der Spiele absolviert. Noch mehr würde es geben, wenn er zwischen 40 und 50 Prozent landet. Und bei über 50 Prozent würde er nochmal mehr abkassieren.

Gleichzeitig soll das Angebot auch beinhalten, dass Barcelona den Vertrag vorzeitig auflösen kann, sollte Christensen in der kommenden Saison weniger als 30 Prozent der Spiele bestreiten. Laut Marca hätte der Däne diese Marke in den letzten beiden Spielzeiten nicht geschafft: Seit Sommer 2024 kam er lediglich in 23 von 106 Partien zum Einsatz, was nur knapp über 20% entspricht.

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