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"Fantastische Idee" der Eintracht: Europapokal-Held in den Aufsichtsrat?

Eintracht Frankfurt möchte das vereinsinterne Kontrollgremium mit mehr sportlicher Kompetenz ausstatten. Für diese Aufgabe rückt nun offenbar Vereinslegende Sebastian Rode in den Fokus.
Auf dem Weg in die Führungsetage: Ex-Kapitän Sebastian Rode soll künftig im Eintracht-Aufsichtsrat mitmischen
Auf dem Weg in die Führungsetage: Ex-Kapitän Sebastian Rode soll künftig im Eintracht-Aufsichtsrat mitmischen | Alex Grimm/GettyImages

Bei Eintracht Frankfurt werden derzeit wichtige Weichen für die personelle Zukunft abseits des grünen Rasens gestellt. Nachdem Präsident Mathias Beck dem Vernehmen nach eine Vertragsverlängerung mit Vorstandssprecher Axel Hellmann bis 2031 aushandeln konnte, rückt die Personalplanung im Hintergrund weiter in den Fokus. Wie die Bild berichtet, gibt es am Main konkrete und fortgeschrittene Überlegungen, den ehemaligen Kapitän Sebastian Rode in den Aufsichtsrat zu integrieren.

Aufsichtsrat soll sportlicher werden – Rode als Idealbesetzung?

Seitdem der 35-Jährige seine aktive Karriere im Mai 2024 beendete, wird bei den Hessen hinter den Kulissen nach einer passenden Position für den Publikumsliebling gesucht. Rode, der für seine unbändige Einsatzbereitschaft bekannt war und den Verein 2022 mit blutendem Turban zum historischen Gewinn der Europa League führte, scheint für die neue Rolle prädestiniert.

Das Kontrollgremium des Vereins soll künftig mit mehr fußballerischer und sportlicher Fachkompetenz ausgestattet werden. Für diese strategische Neuausrichtung gilt der ehemalige Mittelfeld-Motor als absoluter Top-Kandidat. Rode bringt nicht nur die Erfahrung aus 278 Pflichtspielen für die Eintracht, sondern auch von seinen Stationen bei Bayern München und Borussia Dortmund mit. Zudem bereitete er sich auf eine Funktionärslaufbahn vor und absolvierte nach seinem Karriereende erfolgreich einen Sportmanagement-Lehrgang an der Universität St. Gallen.

Breite Zustimmung für den "Rode-Plan"

Innerhalb der Vereinsführung stößt die Idee, den heutigen ARD-TV-Experten in das Gremium zu holen, auf breite Zustimmung. Neben Präsident Beck und Vorstandssprecher Hellmann soll auch Sport-Vorstand Markus Krösche die Implementierung von mehr sportlicher Expertise im Aufsichtsrat sehr begrüßen.

Einer der prominentesten Befürworter ist zudem Ehrenaufsichtsrat Wolfgang Steubing. Im Interview mit der Bild machte der 76-Jährige aus seiner Begeisterung keinen Hehl: "Ihn bei uns mit einzubinden, ist eine fantastische Idee, die sollten wir auf jeden Fall verfolgen. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, ihn bei uns im Aufsichtsrat zu haben. Ich glaube, das würde auch vielen anderen so gehen."

Berufung statt Wahl?

Wie genau der Weg in den Aufsichtsrat aussehen könnte, scheint ebenfalls bereits skizziert zu sein. Denkbar wäre eine Berufung mit Blick auf die vorgezogene Mitgliederversammlung am 19. Oktober. Sollte der e.V. seinen Verwaltungsrat erweitern, könnte Rode als kooptiertes Mitglied direkt in den Aufsichtsrat entsandt werden – ein Vorgang ohne reguläre Wahl, der in der Vergangenheit bereits bei Befürworter Wolfgang Steubing angewandt wurde.


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