Fans müssen geduldig sein: Gladbach wartet weiter auf Kleindienst und Hack

Die Comebacks von Robin Hack, Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou lassen weiter auf sich warten. Gladbach scheint dieses Mal auch lieber Vorsicht walten lassen zu wollen.
Tim Kleindienst und Robin Hack fehlen der Borussia
Tim Kleindienst und Robin Hack fehlen der Borussia / picture alliance/GettyImages
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Die bisherige Saison ist ein großes Auf und Ab für Borussia Mönchengladbach. Auf überzeugende Siege folgen teils deutliche Niederlagen. Mal gibt es viele Tore, mal so gar keine Torgefahr. Mal wird hinten die Null gehalten, mal fällt die Defensive auseinander.

Um ein bisschen mehr Beständigkeit und Konstanz in die (Offensiv-)Leistungen zu bringen, hofft die Borussia auf die Comebacks von Tim Kleindienst und Robin Hack, ebenso von Nathan Ngoumou. Doch noch immer macht es nicht den Anschein, als würde auch nur einer aus diesem Offensiv-Trio zeitnah wieder aufspielen können.

Was ebenfalls für eine noch längere Ausfallzeit der drei spricht, ist die Leihe von Alejo Sarco. Rouven Schröder und Eugen Polanski hätten wohl kaum die Notwendigkeit gesehen, einen jungen Mittelstürmer explizit für diese nun angelaufene Rückrunde auszuleihen, wenn sie bald wieder auf Kleindienst setzen könnten. Auch so mancher Fohlenelf-Fan sah diesen Leihtransfer als Indikator dafür.

Polanski traut sich noch keine Wasserstandsmeldungen zu

Bei der Trainingseinheit am Mittwoch konnte Ngoumou immerhin individuell arbeiten. Trotzdem heißt das noch lange nicht, dass der 25-Jährige damit auch automatisch der erste aus dem Verletzten-Trio ist, der wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Das betonte Polanski anschließend selbst (via Rheinische Post): "Das wäre falsch zu sagen. Das kann sein, aber es kann auch anders laufen. Die anderen trainieren ja auch und machen das, was für sie sinnvoll ist."

Bei ihnen allen könne es "auch schnell gehen", wollte sich der Cheftrainer aber nicht zu pessimistisch zeigen, gestand jedoch zugleich ein: "Aber genau kann ich es nicht sagen."

Gegenüber dem kicker hatte Kleindienst zuletzt immerhin betont, keinen weiteren Rückschlag verdauen zu müssen. "Ich kann sagen, dass bei mir alles nach Plan läuft. Ich habe keine Probleme", so der Angreifer. Polanski wiederum trat ein bisschen auf die Bremse: "Wir müssen gucken, wie er auf was reagiert. Man steigert die Belastung und hofft, dass es dann nicht so reagiert, wie es beim ersten Mal reagiert hat."

Tim Kleindienst
Kleindienst feierte im November ein zwischenzeitliches Mini-Comeback / Christian Verheyen/GettyImages

Gladbach will erneute Rückfälle bestmöglich vermeiden

Laut der Rheinischen Post fokussiert sich die Borussia mittlerweile vermehrt darauf, bei den Verletzten möglichst keine Rückfälle zu verursachen oder sie zuzulassen. Zum Teil wagten sich die Offensivspieler schon an ersten Comeback-Versuchen, die allerdings scheiterten und sie zurückwarfen. Genau derartige Zwischenfälle sollen bestenfalls ausgeschlossen werden. Konkret bedeutet das, dass lieber noch eine Woche mehr mit größerer Belastung gewartet wird, als ins Restrisiko zu gehen.

Auf Basis dessen, mit den aktuellen Warteständen von Kleindienst, Hack und Ngoumou, mutmaßt die Rheinische Post, dass erste Comeback-Versuche vielleicht im Laufe des März realistisch sind. Dafür müssten sie aber zeitnah weitere Fortschritte machen und dann auch mehrere Wochen im Mannschaftstraining verbringen. Dass die Borussia noch einmal erste Einsätze nach nur ein oder zwei Trainingswochen angeht, dürfte inzwischen als sehr unwahrscheinlich einzustufen sein.


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