Die deutschen Aushängeschilder der Major League Soccer liefern weiter ab. Während Timo Werner seine San Jose Earthquakes mit einer Gala zum nächsten Sieg schoss, glänzte auch Thomas Müller beim Erfolg der Vancouver Whitecaps. Beide Ex-Nationalspieler prägen damit aktuell das Rennen um die Spitze der Western Conference.
Vor allem Werner befindet sich in absoluter Topform. Doch auch Müller setzt nach seinem Wechsel nach Kanada weiterhin immer stärkere Akzente.
Werner überragt bei San Jose
Beim 3:2-Auswärtssieg gegen St. Louis City SC war Werner an allen drei Treffern direkt beteiligt. Zunächst bereitete er das frühe 1:0 von Preston Judd vor, ehe St. Louis die Partie nach der Pause zwischenzeitlich drehte.
Dann übernahm der frühere DFB-Star selbst. Werner verwandelte zunächst einen Elfmeter zum Ausgleich (69.), ehe er mit einer sehenswerten Direktabnahme den umjubelten Siegtreffer erzielte (83.). Es war bereits das dritte Spiel in Folge, in dem der Angreifer mindestens einmal traf.

Trainer Bruce Arena schwärmte anschließend: "Er ist ein erfahrener Spieler. Es überrascht uns nicht, dass er sich so schnell an die MLS gewöhnt hat."
Müller legt vor - Vancouver jagt San Jose
Auch Thomas Müller durfte am Wochenende jubeln. Die Vancouver Whitecaps setzten sich zuhause mit 3:1 gegen die Colorado Rapids durch und bleiben Spitzenreiter San Jose damit dicht auf den Fersen.
Der Weltmeister von 2014 bereitete bereits in der siebten Minute den Führungstreffer von Cheikh Sabaly vor und verbuchte damit seinen ersten Assist der laufenden MLS-Saison. Brian White sorgte später mit einem Doppelpack für den Endstand. Insgesamt kommt Müller in dieser Saison nun auf fünf Scorerpunkte.

In der Tabelle der Western Conference führt weiterhin San Jose mit neun Siegen aus zehn Spielen, direkt dahinter lauert Vancouver mit acht Erfolgen aus neun Partien. Damit entwickelt sich in der MLS ein spannendes deutsches Fernduell zwischen Werner und Müller. Dabei beweisen beide eindrucksvoll, dass sie auch zum späten Zeitpunkt ihrer Karriere noch absolute Unterschiedsspieler sein können.
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