Fan-Verstöße werden teuer: Heftige Geldstrafe für Eintracht Frankfurt
Von Fabian Küpper

Die Fans von Eintracht Frankfurt gehören zu den emotionalsten der gesamten Liga. Doch oft schlagen sie dabei auch über die Stränge. Das war in der Champions League gegen den FC Barcelona der Fall und auch oftmals in der Bundesliga.
Szenen wie beim Auswärtsspiel in Köln, wo einige Fans der Hessen für negative Schlagzeilen sorgten, sind allen noch allzu gut im Gedächtnis geblieben – damals musste das Spiel sogar für zwei Minuten unterbrochen werden. Dafür diese Verfehlungen wurde die Eintracht jetzt zur Kasse gebeten – und das nicht zu knapp.
Heftige Geldstrafe
Das DFB-Sportgericht hat die Frankfurter aufgrund unsportlichen Verhaltens in zehn Fällen seiner Anhänger in sowie eines diskriminierenden unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger im Spiel beim 1. FC Köln mit einer Geldstrafe in Gesamthöhe von 440.250 Euro belegt. Davon können bis zu 146.500 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden.
Dieser Betrag setzt sich allerdings nicht nur aus dem Spiel gegen Köln zusammen, sondern auch aus neun anderen Spielen, wo die Fans der Eintracht negativ auffielen. Am zweitteuersten war das Spiel in der Hinrunde gegen Borussia Dortmund. Hier musste die Eintracht wegen insgesamt 70 Bengalo-Zündungen insgesamt 102.000 Euro bezahlen.
Fans werden zum Zankapfel
Es ist die nächste empfindliche Strafe für die Eintracht, die bereits in den vergangenen Jahren mehrfach wegen ihren Fans zur Kasse gebeten wurden. Auch Frankfurt-Präsident Mathias Beck kritisierte die Anhänger bereits deshalb mehrfach.
"Die Vorkommnisse in Köln und Barcelona schaden uns massiv", erklärte Beck Ende Dezember und ergänzte: "Es macht mich ebenfalls sehr wütend, und natürlich muss was getan werden, wenn der Erfolg dadurch gefährdet wird. Wir, aber vor allem auch die Fanszene selbst, müssen das Thema in den Griff bekommen, aber da müssen wir konsequent dranbleiben."
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