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Falls Kwasniok gehen muss: So plant der Effzeh zurzeit die Trainer-Nachfolge

Der auch im Rheinderby ausgebliebene Sieg könnte für einen Trainerwechsel beim 1. FC Köln sorgen.
Lukas Kwasniok
Lukas Kwasniok | Pau Barrena/GettyImages

Das 3:3-Unentschieden im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok zum letzten Spiel als Cheftrainer des 1. FC Köln werden. Der Aufsteiger war mit der Zielsetzung eines Heimsieges in dieses Duell gegangen. Umso ernüchternder fiel schlussendlich das Fazit aus, nach einer weiteren sieglosen Partie. Aus den letzten neun Spieltagen wurde somit nur ein einziger Dreier geholt.

Den Informationen von Sky zufolge haben die Effzeh-Verantwortlichen bereits Rene Wagner kontaktiert. Er gilt als Kandidat für die Nachfolge von Kwasniok, sollte seine Freistellung erfolgen. Die Zukunft des 44-Jährigen, der bei den Fans längst umstritten war, ist damit offener als je zuvor.

Darüber hinaus soll aber auch Friedhelm Funkel nach wie vor ein Thema am Geißbockheim sein. Mit dem Routinier habe es aber bislang noch keine Kontaktaufnahme gegeben, so Sky am Samstagabend.

Länderspielpause als noch halbwegs vernünftiges Timing für einen Trainerwechsel

Grundsätzlich erscheint das Timing für einen Trainerwechsel, sollten sich Sportchef Thomas Kessler und seine Kollegen für diesen Schritt entscheiden, noch recht passend. Zum einen wurde auch im Rheinderby kein Sieg eingefahren und zum anderen steht nun die Länderspielpause vor der Tür. Ein neuer Cheftrainer – oder je nachdem auch Interimstrainer – hätte somit nochmal eine kurze Phase, in der er die Mannschaft kennenlernen und vielleicht noch ein paar Veränderungen vornehmen kann.

Dass Kessler nach dem Abpfiff ein Bekenntnis zu Kwasniok vermied und stattdessen "ganz in Ruhe eine Nacht darüber schlafen" wollte, dürfte bereits Bände sprechen. Bislang scheinen Wagner und Funkel die naheliegendsten Nachfolge-Kandidaten zu sein.

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