Silva-Coup perfekt: So begründet der BVB den Transfer
Von Oscar Nolte

Borussia Dortmund schlägt noch einmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichtet Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers. Der portugiesische Nationalspieler hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben und erhält die Rückennummer 21.
Laut Informationen vonThe Athletic liegt die Ablöse bei fixen 22,5 Millionen Euro, zu der noch vier Millionen Euro Boni hinzukommen können. In Dortmund soll Silva künftig rund sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen.
Dass der BVB noch einen weiteren Stürmer verpflichtet, ist überraschend. Mit Serhou Guirassy, Karim Adeyemi und Maximilian Beier ist man auf dieser Position eigentlich sehr gut und breit aufgestellt.
BVB-Boss Lars Ricken begründete im Zuge der Verpflichtung den umstrittenen Transfer wie folgt: "Es war unser Ziel, das Team während der laufenden Transferperiode auch im Sturmzentrum breiter aufzustellen, um möglichst unberechenbar und für alle Situationen in drei Wettbewerben bestmöglich gewappnet zu sein. Wir haben viel Geduld benötigt, um unsere Vorstellungen durchzusetzen und sind nun froh, in Fabio Silva einen Spieler mit großem Potenzial verpflichtet zu haben."
"Fabio Silva galt schon in sehr jungen Jahren als außergewöhnliches Talent, hat in den vergangenen Spielzeiten wichtige Erfahrungen gesammelt, ist fußballerisch und menschlich gereift und trotzdem immer noch ein junger, entwicklungsfähiger Spieler. Fabio bringt viel Qualität mit: Torgefahr, Spielintensität, Tempo, und er kann flexibel auf mehreren Positionen eingesetzt werden", ergänzte Sportdirektor Sebastian Kehl. "All das sowie die Tatsache, dass er ein erfolgsgetriebener, arbeitender Stürmer ist, macht diesen Transfer für uns sehr wertvoll."
Mit Silva verpflichtet der BVB einen Angreifer, der schon in jungen Jahren hoch gehandelt wurde, unter dem Druck der Erwartungen aber in seiner Entwicklung stagnierte.
Mit gerade einmal 18 Jahren wechselte der Portugiese 2020 für satte 40 Millionen Euro vom FC Porto zu den Wolverhampton Wanderers, wurde anschließend mehrfach verliehen. In der abgelaufenen Saison spielte Silva auf Leihbasis bei UD Las Palmas und feierte endlich seinen Durchbruch im europäischen Profifußball. Infolge seiner guten Leistungen für den spanischen Erstligisten wurde Silva im November 2024 auch erstmals für die portugiesische Nationalmannschaft nominiert.
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Nach den Transfers von Fabio Silva sowie Carney Chukwuemeka und Aaron Anselmino (kamen beide vom FC Chelsea) sind die Kaderplanungen beim BVB nun weitestgehend abgeschlossen. Es halten sich allerdings hartnäckig Gerüchte um eine Verpflichtung von Jadon Sancho. Bis zum Transferschluss wird man bei den Schwarz-Gelben daher ganz genau hinschauen.
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