Ex-Stuttgarter vor überraschender Bundesliga-Rückkehr - Bericht

Der Tabellenstand ist ernüchternd, die Lage im Abstiegskampf ernst. Trotzdem sendet Mainz 05 ein klares Signal: Der Klub will sich nicht kampflos mit dem letzten Platz abfinden und plant im Winter gezielt nachzuschärfen.
Borna Sosa bei Mainz im Gespräch
Borna Sosa bei Mainz im Gespräch / Sebastian Frej/GettyImages
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Im Angriff hat der 1. FSV Mainz 05 bereits reagiert. Mit Phillip Tietz wurde ein Stürmer verpflichtet, der sofort Verantwortung übernehmen soll. Doch dabei soll es nicht bleiben. Intern wird davon ausgegangen, dass mindestens ein weiterer Offensivspieler hinzukommt. Dabei handelt es sich um Silas vom VfB Stuttgart. Der 27-Jährige bringt Tempo, Abschlussstärke und Variabilität mit und kann sowohl über die Außen als auch in zentraleren Rollen eingesetzt werden.

Einem Bericht von Sky zufolge soll ein Transfer sogar kurz bevorstehen. Demnach würde Mainz eine "niedrige Ablöse" zahlen, um Silas zu sich zu holen. Im Falle des Klassenerhalts würde der Betrag auf rund eine Million Euro anwachsen.

Schienenprobleme lenken den Blick auf Borna Sosa

Nicht nur in der Offensive, auch auf den Schienen herrscht in Mainz akuter Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang taucht ein prominenter Name auf: Borna Sosa. Der 27-Jährige steht aktuell bei Crystal Palace unter Vertrag - nach Informationen von Sky-Reporter Florian Plettenberg hat Mainz bereits erste Kontakte geknüpft.

Zwar denkt der Kroate dem Bericht zufolge aktuell nicht konkret über einen Wechsel nach, dennoch gilt das Thema als eines, das sich im Laufe des Winters noch weiter zuspitzen könnte. Mit bislang lediglich 590 Einsatzminuten in allen Wettbewerbeb ist seine Rolle bei Crystal Palace überschaubar. In Mainz hingegen könnte der Flügelspieler mit Premier-League- und Bundesliga-Erfahrung auf deutlich mehr Spielzeit und eine klarere Rolle hoffen.

Mainz setzt alles auf eine Karte

Die Linie ist dabei klar erkennbar. Mainz will im Winter keinen Rundumschlag, sondern präzise nachlegen und Spieler holen, die sofort funktionieren. Mit Urs Fischer steht ein Trainer an der Seitenlinie, der nachweislich in der Lage ist, das Maximum aus einem Kader herauszuholen. Wer Union Berlin bis in die Champions League geführt und selbst mit einem Tabellenletzten gegen den FC Bayern einen Punkt geholt hat, dem traut man auch zu, Mainz aus dem Tabellenkeller zu führen.

Ob Silas, Sosa oder ein weiterer Name tatsächlich ihren Weg nach Mainz finden, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Klar ist nur: Mainz 05 plant deutlich ambitionierter, als es der Tabellenstand vermuten lässt.


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