Ex-Stürmer tritt gegen den FCN nach - Chatzialexiou reagiert
Von Jan Kupitz

Janni Serra hatte die abgelaufene Saison auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg verbracht, dort aber keine Rolle gespielt. Der Stürmer bestritt für den FCN in der 2. Bundesliga lediglich 47 Minuten, sah dabei aber zwei Gelbe Karten. Kurzum: Es war viel Frust mit dabei.
Die Leihe des 27-Jährigen wurde daher nicht verlängert und Serra kehrte zu seinem Stammklub Aarhus GF nach Dänemark zurück. Dort stehen zwar auch erst 86 Minuten in der dänischen Superliga zu Buche, doch offenbar fühlt Serra sich von den Dänen deutlich besser behandelt als vom FCN.
"In Deutschland hat in den letzten sechs Monaten niemand mit mir gesprochen. Weder über Fußball noch über meine Rolle im Klub. Sie haben mich ignoriert, also habe ich alles alleine gemacht. Es war wirklich hart, aber ich denke, ich habe es gut gemeistert", klagte Serra in einem Gespräch mit bold.dk.
In Aarhus werde dagegen jeder "gleich behandelt", so Serra. "Man arbeitet mit dem dritten Stürmer genauso wie mit dem ersten, man analysiert seine Stärken und Schwächen. Ob man im Team ist oder nicht, spielt keine Rolle – man versucht, jeden zu einem besseren Spieler zu machen. Dafür bin ich sehr dankbar."
Joti Chatzialexiou bezog zur Kritik der ehemaligen Leihgabe Stellung und drücke dabei sein Unverständnis aus: "Ich kenne Janni aus meiner Zeit beim DFB bei den Jugendnationalmannschaften, und wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Sowohl er als auch wir hatten uns sportlich mehr von der Leihe erhofft. Letztendlich war es zweifellos eine eher unbefriedigende Situation für alle Beteiligten. Gerade weil wir uns schon lange kennen, konnte er immer mit mir reden – auch in schwierigen Situationen. Ich stand ihm stets als Ansprechpartner zur Verfügung."
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