Eine Ablösesumme von neun Millionen Euro, das wirkt für den FC Schalke wie aus der Zeit gefallen. So viel wurde im Frühjahr 2019 für Rabbi Matondo gezahlt, als er aus der Reserve von Manchester City nach Gelsenkirchen wechselte. Eine Summe, die im bisherigen Werdegang des Offensivspielers nie gerechtfertigt wurde.
Nach zwei zwischenzeitlichen Leihen verabschiedete sich Matondo im Sommer 2022 endgültig von Königsblau. Für immerhin noch drei Millionen Euro zog es ihn nach Schottland, zu den Glasgow Rangers. Dort steht er auch heute noch unter Vertrag, wenngleich er die vergangene Rückrunde bei Hannover 96 verbrachte. Für die Niedersachsen lief er jedoch auch nur zehnmal auf, lediglich zweimal durfte er in der Startelf ran. Sein längster Einsatz für den deutschen Zweitligisten betrug gerade einmal 65 Minuten.
So überrascht es nicht, dass er in Glasgow auch noch nicht durchstarten konnte. In der aktuellen Saison hat er erst drei Einsätze für die Rangers absolvieren dürfen und können, was nicht zuletzt auch mit verletzungsbedingten Zwangspausen zusammenhängt.
Es mag hart klingen und doch ist es richtig: Die Karriere von Matondo steckt zurzeit in einer Sackgasse. Auch seine Entwicklung hat er nicht mehr vorantreiben können.
Der nächste Karriereschritt von Matondo muss sitzen
Die Hoffnungen, die Schalke vor sieben Jahren mit ihm verknüpft hatte, hat der mittlerweile 25-Jährige zu keinem Zeitpunkt zurückzahlen können. Normalerweise müsste er in seinem Alter, vor allem als schneller Flügelspieler, in der Blüte seiner Laufbahn stehen. Stattdessen scheint unklar zu sein, ob er in der restlichen Saison überhaupt nochmal für Glasgow zum Einsatz kommen wird (oder auch kann).
Bereits im vergangenen Sommer wurde Matondo mehrfach mit einem potenziellen Wechsel in die Türkei in Verbindung gebracht. Da eine Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrags beim schottischen Erstligisten äußerst unwahrscheinlich ist, wird sich der 15-fache walisische Nationalspieler zeitnah nach einem neuen Klub umschauen müssen.
Es kann und muss für ihn primär darum gehen, wieder regelmäßig zum Einsatz zu kommen.
Weitere Nachrichten rund um Schalke:
