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Ex-HSV-Boss der Topfavorit bei Hannover 96 – Bericht

Wird Jonas Boldt der neue starke Mann beim Zweitligisten?
Wird Jonas Boldt der neue Hannover-Boss?
Wird Jonas Boldt der neue Hannover-Boss? | picture alliance/GettyImages

Seit seinem Aus als Sportvorstand beim Hamburger SV im Sommer 2024 ist Jonas Boldt ohne Job. Der 44-Jährige wurde in der Zwischenzeit zwar schon bei einigen Klubs gehandelt, konkret wurde es allerdings nie. Das könnte sich bald ändern. Nach dem "großen HSV" könnte es Boldt zum "kleinen HSV" ziehen.

Hannover 96 sucht nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Bundesliga und dem Blitz-Aus von Jörg Schmadtke nach nur 81 Tagen einen neuen Geschäftsführer Sport. Der neue starke Mann am Maschsee muss dabei einen personellen Umbruch einleiten. Zahlreiche Säulen der Mannschaft werden gehen.

Boldt sieht 96 als "spannendes Projekt"

Der Topkandidat für diese Rolle ist nach Bild-Informationen Boldt. Demnach sieht dieser die Aufgabe bei den Niedersachen als "spannendes Projekt". Boldt will dabei allerdings nicht als reiner Sportchef angestellt werden, sondern in einer Rolle als CEO. Zuletzt hatte der FC Kopenhagen an ihm gebaggert, wollte Boldt aber als Sportvorstand. Der 44-Jährige forderte einen größeren Aufgabenbereich über den reinen Sport hinaus. Beim HSV hatte er bereits solche Aufgaben übernommen.

In Hannover wäre es Boldt wichtig, die Unterstützung von beiden Lagern zu haben. Diese bestehen auf der einen Seite aus Martin Kind an der Spitze, auf der anderen Seite aus dem Stammverein e.V. Beide Seiten hatten sich in der Vergangenheit immer wieder gestritten und gegenseitig blockiert.

Kind kündigte jüngst an, dass ein neuer Vorstand bald gefunden werden soll: "Jetzt werden weitere Gespräche geführt, und es wird zeitnah eine Entscheidung getroffen." Laut Bild soll in dieser oder spätestens nächste Woche eine Entscheidung fallen.

CEO-Rolle in Hannover blockiert?

Bei Boldt könnte zum Problem werden, dass die CEO-Rolle bereits mit Björn Bremer besetzt ist. Der 54-Jährige kam zum 1. April und übernahm die Geschäftsführung der Dachgesellschaft Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co sowie der Stadionfirma Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG. Zeitnah soll Bremer in den Aufsichtsrat der Profifirma (Hannover 96 GmbH & Co. KGaA) rücken. Er gilt als designierter Kind-Nachfolger.


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