Der frühere Mittelfeldspieler des 1. FC Nürnberg, Caspar Jander, hat sich nach seinem Wechsel auf die Insel zum FC Southampton im Sommer bereits eindrucksvoll in England etabliert. Rund zwölf Millionen Euro investierte der Championship-Klub in den gebürtigen Münsteraner – sportlich ein absoluter Volltreffer.
Nun werden laut mehreren deutschen Medienberichten die Gerüchte um einen erneuten Wechsel lauter und Jander soll einer Rückkehr nach Deutschland nicht abgeneigt sein. In 29 Ligapartien stand er bisher 26-mal in der Startelf, traf zweimal und beeindruckt mit außergewöhnlichen Statistiken: nahezu 90 Prozent Passquote und fast 98 Prozent gewonnene Defensivduelle. Werte, die im englischen Unterhaus nahezu einzigartig sind.
Jander weckt Interesse in der Heimat und das eines Topklubs
Angesichts dieser Entwicklung überrascht es kaum, dass der 22-Jährige bereits wieder Begehrlichkeiten weckt. Laut Sky sollen sowohl RB Leipzig als auch VfB Stuttgart ihr Interesse hinterlegt haben. Auch Ajax Amsterdam beobachtet Jander wohl mittlerweile intensiv.
Die mögliche Ablösesumme für den Ex-Franken bewegen sich demnach zwischen 20 und 25 Millionen Euro. Somit steht eine Verdopplung des Sommertransfers innerhalb weniger Monate in Aussicht.
Jander denkt an Abschied – Nürnberg könnte erneut profitieren
Nach Informationen der BILD denkt Caspar Jander tatsächlich über einen erneuten Vereinswechsel nach. Der Aufstieg von Southampton FC in die Premier League ist bei zehn Punkten Rückstand kaum noch realistisch. Zudem soll sich der Mittelfeldspieler privat auf der Insel nicht wirklich heimisch fühlen, denn seine Freundin, Boxerin Carlotta Schünemann, lebt weiterhin in Deutschland.
Für den 1. FC Nürnberg wäre ein Sommertransfer finanziell äußerst lukrativ. Durch die vereinbarte Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent könnte erneut eine beachtliche Summe in die Club-Kasse fließen. Sportlich überzeugt Jander in England Woche für Woche, wirtschaftlich könnte sein nächster Karriereschritt für Nürnberg zum erneuten Glücksfall werden und für den Spieler selbst zum logischen nächsten Schritt seiner Entwicklung.
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