Skip to main content

Ex-Bundesliga-Star vor Chelsea-Wechsel – Wölfe kassieren ab

Maxence Lacroix soll für rund 60 Millionen Euro zu den Blues wechseln. Wolfsburg kassiert wohl einen Anteil der Ablöse.
Maxence Lacroix wechselt an die Stamford Bridge
Maxence Lacroix wechselt an die Stamford Bridge | Michael Pimentel/ISI Photos/GettyImages

In seinen vier Jahren in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg hat sich Maxence Lacroix ins Rampenlicht gespielt. Der Franzose wechselte im Sommer 2024 schließlich für 18 Millionen Euro Ablöse in die Premier League zu Crystal Palace.

Der 26-Jährige lieferte auch auf der Insel konstant ab und etablierte sich so in der französischen Nationalmannschaft. Bei der WM war Lacroix erster Backup des gesetzten Innenverteidiger-Duos Upamecano und Saliba. Durchaus bemerkenswert, wenn man die Verteidiger-Auswahl bei Les Bleus betrachtet.

Chelsea zahlt 60 Mio. Euro für Lacroix

Dass Lacroix nun den nächsten Karriereschritt geht, war fast schon zwangsläufig. Ein Wechsel zu Chelsea bahnte sich zuletzt immer mehr an. Laut Sky wurde nun der Durchbruch erzielt: Die Blues sind sich mit Crystal Palace auf eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro einig geworden.

Lacroix soll an der Stamford Bridge bis 2032 unterschreiben. Der obligatorische Medizincheck sei für den heutigen Freitag angesetzt.

Wolfsburg bekommt mind. 10 Prozent der Ablöse

Für die Wölfe sind das gute Nachrichten. Der Bundesliga-Absteiger hatte sich beim Lacroix-Verkauf laut Sky eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert. Rund zehn bis 15 Prozent der Ablöse gehen demnach in die Autostadt. Dort dürfte man sich demnach über mindestens sechs Millionen Euro freuen. Allerdings ist es meist so, dass bei Weiterverkaufsbeteiligungen nur der Gewinn berücksichtigt wird. Das wären rund 42 Millionen Euro. Die Wölfe würden entsprechend mindestens 4,2 Millionen Euro kassieren.

So oder so, könnte man die eigene Transferbilanz des Sommers in etwa ausgleichen. Knapp 23 Millionen Euro hat der VfL in diesem Sommer bereits für Neuzugänge ausgegeben – mehr als der Rest der 2. Liga zusammen. Auf der anderen Seite stehen bislang aber auch schon Einnahmen von fast 17 Millionen Euro. Zudem steht der Abgang von Stürmer Dzenan Pejcinovic weiter im Raum, für den die Wölfe rund 25 Millionen Euro sehen wollen.


Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu