Skip to main content

"Es macht Spaß": Die Stimmen zur Bayern-Gala gegen den VfB Stuttgart

Mit 5:1 schoss der FC Bayern den VfB Stuttgart zum Auftakt der Bundesliga-Saison aus der Allianz Arena – und machte damit dort weiter, wo sie in der letzten Spielzeit aufgehört hatten.
Bayrische Jubeltraube gegen Stuttgart
Bayrische Jubeltraube gegen Stuttgart | Adam Pretty/GettyImages

Im strömenden Regen blieb der FC Bayern nur kurz nach der Halbzeit etwas verunsichert. Für drei Minuten stand es 1:1, ehe die Münchner ernst machen und in sieben Minuten zwei Tore erzielten. Das zog dem VfB Stuttgart den Zahn, am Ende stand es sogar 5:1 für den deutschen Rekordmeister.

Die Münchner machten also dort weiter, wo sie in der letzten Saison aufgehört hatten: mit Tore schießen und dominanten Siegen. Bereits zum Auftakt der letzten Saison hatte der FCB RB Leipzig mit 6:0 abgefertigt.

Lob und Kritik an Stuttgart

Trainer Vincent Kompany war deshalb nach dem Spiel auch voll des Lobes für seine Mannschaft: "Es geht nicht nur um den Start. Wir versuchen einfach weiterzumachen, das durchzuziehen, was wir in den letzten Jahren gemacht haben: viel Energie, viel Laufbereitschaft und natürlich Tore machen. Es macht Spaß und das haben die Jungs heute wieder gezeigt."

Dabei lobte er auch die Stuttgarter, die vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung abriefen: "Stuttgart ist körperlich und physisch sehr stark. Aber wir sind ruhig geblieben, die Chancen wurden immer größer und am Ende haben wir verdient gewonnen. Aber es war nicht leicht."

"Gegen Stuttgart ist es oft so, dass sie in der zweiten Hälfte ein bisschen einbrechen und nicht mehr so viel Kraft haben."
Aleksandar Pavlovic

Für Aleksandar Pavlovic war die Leistungssteigerung in Halbzeit zwei keine Überraschung, diese hatte allerdings laut ihm auch mit dem VfB zu tun. "Gegen Stuttgart ist es oft so, dass sie in der zweiten Hälfte ein bisschen einbrechen und nicht mehr so viel Kraft haben. Das war heute wieder so. Wir machen immer weiter, hören nicht auf und machen unsere Tore", erklärte der Torschütze zum 4:1.

Brown "will einfach nur Minuten sammeln"

Einer, der immer wieder Akzente setzen konnte war Nathaniel Brown, der von Kompany erneut als Zehner aufgeboten wurde. "Im Moment wird er ein bisschen weiter vorne gebraucht, weil wir Jamal nicht da haben, Serge nicht da haben und Lenny gerade zurückgekommen ist. Es gibt meistens logische Entscheidungen und wir haben das Glück, dass Nene das gut machen kann", sagte der Belgier.

"Ich will einfach meine Minuten sammeln. Egal wo – ob auf der Zehn, links oder rechts –, das ist mir eigentlich relativ egal."
Nathaniel Brown

Der 23-Jährige selbst nahm seine neue Rolle dabei nüchtern zur Kenntnis: "Ich will einfach meine Minuten sammeln. Egal wo – ob auf der Zehn, links oder rechts –, das ist mir eigentlich relativ egal. Natürlich ist Linksverteidiger meine Stammposition, aber ich fühle mich überall wohl."

Die Bayern haben jetzt sieben Tage spielfrei, am kommenden Samstag um 18:30 Uhr gastieren sie bei Aufsteiger FC Schalke 04 – nächstem Schützenfest inklusive?


Weitere FC Bayern-News lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu