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Erste Neuhaus-Entscheidung gefallen: Wie geht's für den Gladbacher weiter?

Zum Trainingsstart möchte Florian Neuhaus dabei sein – und sich bei Borussia Mönchengladbach erneut empfehlen.
Florian Neuhaus
Florian Neuhaus | Christian Verheyen/GettyImages

Anfangs spielte Florian Neuhaus unter Eugen Polanski eine größere Rolle, war zwischenzeitlich auch statistisch gesehen ein wichtiger Faktor für Borussia Mönchengladbach. In der Rückrunde jedoch verfiel die Spieler-Trainer-Beziehung in für den Mittelfeldspieler leider bereits bekannte Muster: Er kam nur noch höchstselten zum Einsatz, spielte de facto gar keine Rolle mehr.

Dementsprechend ist klar, dass die Borussia ihn gerne abgeben würde – insbesondere wegen seines sehr üppigen Gehalts von vier Millionen Euro im Jahr. Dem Vernehmen nach würde Gladbach nicht mal mehr eine (nennenswerte) Ablösesumme für Neuhaus fordern und sich stattdessen auf die Gehaltseinsparungen fokussieren (90min berichtete).

Doch an einen Exit scheint der 29-Jährige weiterhin nicht zu denken: Laut der Bild plant er, zum Trainingsstart am 12. Juli wieder normal einzusteigen.

Gladbach rät zum Wechsel, übt aber keinen Druck aus

Rouven Schröder hatte bereits angekündigt, dass man entsprechende Gespräche führen und in einzelnen Fällen – wie auch bei Neuhaus – einen Wechsel empfehlen werde, zugleich aber auch bestehende Verträge respektieren wolle. Neuhaus ist noch für eine weitere Saison an die Fohlenelf gebunden, ergo hat er auch das Recht auf einen Verbleib. Laut der Bild wird zurzeit auch nicht mit Druckmitteln wie einer Trainingsgruppe B oder ähnlichem geplant.

Kurzum: Wenn Neuhaus regulär trainieren und riskieren will, eine weitere Saison mit gar keinen bis wohl höchstens marginalen Einsatzzeiten zu haben, kann und darf er das tun.

Der Mittelfeldspieler scheint aber längst nicht nur des Geldes wegen bei der Borussia bleiben zu wollen. Dass er sich im Klub und im Umfeld wohlfühlt, ist nicht neu. Dazu absolviert er in der aktuellen Sommerpause sogar Sonderschichten, wie die Bild berichtet. Neuhaus scheint nochmal angreifen und sich dann für mehr Vertrauen gegenüber Polanski empfehlen zu wollen. Ausgeschlossen ist es natürlich trotzdem nicht, dass sich im weiteren Verlauf des Sommers eine andere Dynamik einschleicht und ein Wechsel schlussendlich doch wahrscheinlicher wird.


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