In diesem Monat wird sich die Deutsche Nationalmannschaft erstmals unter Jürgen Klopp als Bundestrainer zusammenfinden. Dabei wird mit besonderer Spannung beobachtet werden, wie sich der erste Kader zusammensetzen und ob es spannende Personalien sowie Überraschungen geben wird.
Thomas Müller wird nicht dabei sein, so viel ist sicher. Dennoch beobachtet der 131-fache Nationalspieler die Entwicklugen rund um die DFB-Auswahl weiterhin ganz genau. Mehr noch: In seinem Newsletter, den er monatlich veröffentlicht, hat der 36-Jährige auch klare Forderungen an Klopp gestellt.
"Voraussetzung für Erfolg": Müller erhofft sich klare Klopp-Handschrift
"Was ich sicher nicht erwarte: zehn Mann im eigenen Strafraum und lange Bälle nach vorne. [...] Als deutsche Fußballnation wollen wir proaktiven Fußball spielen, dafür haben wir auch die Spielerprofile."Thomas Müller
Grundsätzlich werde der Spielerpool, aus dem Klopp seine erste Nationalmannschaft berufen wird, zwar noch "annähernd der gleiche wie im Juni sein", wie Müller einschob (via Sport Bild). Dennoch wolle er bereits anhand der Nominierungen festmachen können, wofür das DFB-Team unter dem neuen Bundestrainer stehen soll. "Was ich sicher nicht erwarte: zehn Mann im eigenen Strafraum und lange Bälle nach vorne. [...] Als deutsche Fußballnation wollen wir proaktiven Fußball spielen, dafür haben wir auch die Spielerprofile."
"Was ich grundsätzlich von Trainern erwarte, ist, dass eine Handschrift sichtbar ist", forderte Müller ebenfalls ein. Dass ein neuer Bundestrainer nicht gleich alle Hebel umlegen kann, sei ihm natürlich bewusst. Ebenso, dass es durchaus verschiedene Herangehensweise geben kann. "Die eine gefällt mir besser, die andere vielleicht weniger. Das ist normal und sagt auch erst einmal nichts über den Erfolg einer Mannschaft aus", gestand der noch immer bei den Vancouver Whitecaps aktive Offensivspieler ein und resümierte dementsprechend: "Ein Trainer mit einer klaren Spielidee ist die Voraussetzung für Erfolg."
So werde sich zeigen, ob bereits zur ersten Länderspielpause erste Veränderungen im Spielstil zu sehen sein werden. Dennoch fiebert Müller diesen Partien bereits entgegen und geht stark davon aus, dass es nicht nur ihm so geht: "Ich bin sicher, der 24. September ist bei vielen deutschen Fußballfans schon im Kalender markiert."
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