Für den 1. FC Nürnberg geht es in dieser Saison sportlich nicht mehr um viel. Nach zwischenzeitlichen Abstiegssorgen stehen die Franken in der Tabelle der 2. Liga auf dem neunten Platz. Weder nach oben noch nach unten kann in den letzten vier Spieltagen noch wirklich etwas passieren. Im Hintergrund tut sich jedoch etwas – und zwar in Bezug auf das altehrwürdige Max-Morlock-Stadion.
Fest steht längst, dass die Heimspielstätte des 1. FC Nürnberg vollumfänglich umgebaut wird. Zwar soll die Kapazität mit 50.000 Zuschauerplätzen ähnlich bleiben, doch das Stadion wird deutlich moderner aussehen. Unter anderem wird die Tartanbahn entfernt, sodass die Fans dem Geschehen deutlich näher sein werden. Das Achteck wird bestehen bleiben, aber künftig kompakter aussehen.
Christian Vogel, der noch bis Anfang Mai Bürgermeister der Stadt Nürnberg ist, war maßgeblich an den Plänen für den Vollumbau des Max-Morlock-Stadions involviert. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte er nun Screenshots des zuständigen Architekturbüros "asp", das erste Grafiken der neuen Arena zeigt.
Erkennbar ist, dass die Mundlöcher im Oberrang der Nordkurve wegfallen, womit es neuerdings einen Durchgang unter der Tribüne geben wird. Im Bereich der Heimfans wird es somit Platz für 15.700 Steh- und 7.800 Sitzplätze geben. Die Gästefans werden weiterhin auf der gegenüberliegenden Seite, künftig aber mittiger, ihren Platz finden.
"Klar ist, wir sind in Sachen Stadion einen gewaltigen Schritt vorangekommen", erklärte Vogel via Instagram. "Ein besonderes Projekt für Nürnberg und die ganze Region haben wir hier gemeinsam mit dem 1.FC Nürnberg auf den Weg gebracht. Auch wenn es für viele lange nicht denkbar war, können wir heute sagen, das Projekt ist real und kann umgesetzt werden. Wir haben den Schritt von Mangelverwaltung hin zu einem zukunftsfähigen Projekt geschafft."
Und weiter: "Ich bin froh, dass sich die vielen Stunden die ich dafür investiert habe, gelohnt haben. Das Miteinander mit allen politischen Fraktionen, aber auch mit dem 1.FC Nürnberg hat sich gelohnt. Wir haben in rekordverdächtiger Geschwindigkeit - auch wenn das viele nicht verstehen wollen - eine Projektstruktur aufgebaut, die alle Bereiche einbindet und die das Projekt belebt und weiterträgt. Auch wenn natürlich noch viel Arbeit vor uns liegt, haben wir schon einige gewaltige Meilensteine erreicht."
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