In der Nacht auf Donnerstag musste sich Bosnien & Herzegowina von der Weltmeisterschaft verabschieden. Durch die 0:2-Niederlage gegen die USA war Feierabend im Sechzehntelfinale, der Traum von einer noch größeren Überraschung blieb ein Traum.
Wenige Minuten nach Wiederbeginn in der zweiten Halbzeit musste dann auch noch Edin Dzeko beim Stand von 0:1 verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Zuvor hatte er sich vielsagend an den vorderen, rechten Oberschenkel gefasst. Zweifelsfrei ein Indiz für eine muskuläre Verletzung, die für ihn die Partie bereits zur 51. Minute beendete.
Erneute Verletzungsthematik: Denkt Dzeko jetzt eher an das Karriereende?
Eine erneute Verletzungspause des 40-jährigen Angreifers dürfte die Chancen auf eine Vertragsverlängerung, wobei Dzeko seit dem Monatswechsel theoretisch schon gar nicht mehr beim FC Schalke unter Vertrag steht, wohl kaum erhöhen. Immerhin hatte der Torjäger bereits verlauten lassen, dass er sich wohl eher nicht in einer Jokerrolle sieht. Heißt: Wenn er nicht als Stammspieler eingeplant wird – was durch andere personelle Pläne, aber auch durch verletzungsbedingte Sorgen passieren könnte –, wird er sich einen Verbleib bei Königsblau eher zweimal überlegen.
Ohnehin wird nun zunächst die Frage im Fokus stehen, ob Dzeko seine Karriere überhaupt fortsetzt. Ein Karriereende hatte der Routinier noch nicht ausgeschlossen, wenngleich er betont hatte, dass er sich noch gut und fit fühle. Womöglich ist das WM-Aus mit Bosnien, insbesondere in Verbindung mit den erneuten Verletzungssorgen, aber nun ein für ihn passender Zeitpunkt, um über dieses Szenario doch ernsthaft nachzudenken. Auch in diesem Fall gilt: Wahrscheinlicher macht das seinen Schalke-Verbleib wohl kaum. Auszuschließen ist er aber natürlich auch noch nicht.
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