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Erfreuliche Randnotiz: Gladbach-Star Diks schreibt Bundesligageschichte

Borussia Mönchengladbach holte im Kellerduell gegen den FC St. Pauli wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Neben dem 2:0 schrieb Kevin Diks dabei auch noch Vereins-Geschichte.
Kevin Diks im Gespräch
Kevin Diks im Gespräch | Christian Verheyen/GettyImages

Im so wichtigen Duell mit dem FC St. Pauli erarbeitete sich Borussia Mönchengladbach einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit dem 2:0 baute man den Vorsprung auf einen direkten Konkurrenten nun erstmal auf vier Punkte aus. Doch es gab auch im individuellen Bereich durchaus Grund zur Freude.

Kevin Diks schreibt Bundesligageschichte

Neben dem wichtigen Sieg durfte aber auch Kevin Diks einen persönlichen Moment feiern. Als er in der 87. Minute die Kapitänsbinde vom mit Krämpfen geplagten Nico Elvedi übernahm (90min berichtete), wurde er der erste Indonesier, der in der Bundesliga die Kapitänsbinde tragen durfte.

Damit ist Diks der dritte Gladbach-Profi, der in dieser Saison als Kapitän auf dem Platz stand. Rocco Reitz, der zuletzt als Ersatz für Tim Kleindienst eingesetzt wurde, musste gegen St. Pauli wegen seines Platzverweises im Bayern-Spiel aussetzen.

Mit diesem Erfolg reiht sich Diks zudem in eine Reihe bemerkenswerter Gladbach-Geschichten ein. Auch Wael Mohya sorgte in dieser Saison bereits mehrfach für Rekorde: jüngster Gladbacher mit einem Profi-Einsatz, jüngster Bundesliga-Spieler der Borussia und durch seinen Treffer gegen Bayern auch jüngster Bundesliga-Torschütze der Vereinsgeschichte.

Fokus nicht auf Rekorden, sondern auf dem Klassenerhalt

Nach dem Spiel wurde allerdings deutlich, dass in Mönchengladbach aktuell wenig Platz für große Neben-Themen ist. Vielmehr stehen der Kampf um jeden Punkt und die nächsten Aufgaben im Mittelpunkt.

Zur Bedeutung der Partie sagte Diks: "Im Endeffekt ist der Glaube ganz, ganz wichtig im Abstiegskampf. Es war viel Druck auf diesem Spiel. Wir haben den Druck angenommen, wir sind gut ins Spiel hereingekommen, allerdings ohne große Torchancen zu haben. Wir waren einfach das effektivere Team, das muss man sagen."

Abschließend erklärte er: "Trotzdem müssen wir uns dafür nicht entschuldigen. Ich denke, alles in allem war es dann trotzdem verdient, auch wenn es nicht unser bestes Spiel war. Aber nochmal: Im Abstiegskampf der Bundesliga sind die drei Punkte das Wichtigste."

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