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"Er hätte es geschafft": Gladbach-Legende kritisiert Polanski-Aus

Mit Borussia Mönchengladbach feierte Horst Köppel fünf Meistertitel. Zur Entscheidung gegen Eugen Polanski hat er nun eine klare Meinung.
VonThomas Wygold
Horst Köppel beim 125-jährigen Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr
Horst Köppel beim 125-jährigen Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr | picture alliance/GettyImages

Das Ende der Amtszeit von Trainer Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach war für viele Fans und Beobachter angesichts des desaströsen Saisonstarts unausweichlich. Nicht aber für Vereinslegende Horst Köppel, der sich von der Gladbacher Vereinsführung einen längeren Atem gewünscht hätte.

"Es ist ein junger Trainer mit seiner ersten Station. Da muss man auch mal dahinterstehen", sagte Köppel, der die Borussia von 2004 bis 2006 selbst trainiert hatte, gegenüber Absolut Fussball: "In meinen Augen ging die Entlassung zu schnell." Er denke, Polanski "hätte es geschafft". Den Verantwortlichen fehlte jedoch dieser Glaube. Nach nicht einmal einem ganzen Jahr war für den früheren U23-Coach der Gladbacher Schluss.

Wäre bei Köppel immer noch Gladbach-Trainer: Eugen Polanski
Wäre bei Köppel immer noch Gladbach-Trainer: Eugen Polanski | picture alliance/GettyImages

Köppel empfiehlt erfahrenen Nachfolger

Einen konkreten Vorschlag für einen Nachfolger nannte Köppel indes nicht. Welches Profil der Neue haben sollte, ist für den 78-Jährigen aber klar. "Wenn man jetzt einen jungen Trainer hatte, mit dem man letztlich nicht zufrieden war, sollte man auf einen Erfahrenen mit gewissen Erfolgen setzen", erklärte Köppel: "Wenn man jetzt einen jungen, unerfahrenen Trainer holt, dann hätte man Polanski auch behalten können. Ein Junger hätte einen genauso schweren Stand."


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