Das Ende der Amtszeit von Trainer Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach war für viele Fans und Beobachter angesichts des desaströsen Saisonstarts unausweichlich. Nicht aber für Vereinslegende Horst Köppel, der sich von der Gladbacher Vereinsführung einen längeren Atem gewünscht hätte.
"Es ist ein junger Trainer mit seiner ersten Station. Da muss man auch mal dahinterstehen", sagte Köppel, der die Borussia von 2004 bis 2006 selbst trainiert hatte, gegenüber Absolut Fussball: "In meinen Augen ging die Entlassung zu schnell." Er denke, Polanski "hätte es geschafft". Den Verantwortlichen fehlte jedoch dieser Glaube. Nach nicht einmal einem ganzen Jahr war für den früheren U23-Coach der Gladbacher Schluss.

Köppel empfiehlt erfahrenen Nachfolger
Einen konkreten Vorschlag für einen Nachfolger nannte Köppel indes nicht. Welches Profil der Neue haben sollte, ist für den 78-Jährigen aber klar. "Wenn man jetzt einen jungen Trainer hatte, mit dem man letztlich nicht zufrieden war, sollte man auf einen Erfahrenen mit gewissen Erfolgen setzen", erklärte Köppel: "Wenn man jetzt einen jungen, unerfahrenen Trainer holt, dann hätte man Polanski auch behalten können. Ein Junger hätte einen genauso schweren Stand."
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