Nach nur einem Jahr bei Borussia Mönchengladbach, was eigentlich eine Art Neustart innerhalb der für ihn bekannten Bundesliga sein sollte, wird Giovanni Reyna den Verein auch schon wieder verlassen. Der Offensivspieler steht vor einem Wechsel in die französische Ligue 1, wo er sich Racing Straßburg anschließen wird.
Zuerst hatte die französische L'Equipe vom bevorstehenden Wechsel berichtet, wenig später stimmte auch Transfer-Reporter Fabrizio Romano mit ein. Die Rahmenbedingungen: Reyna soll der Borussia noch eine Ablösesumme von drei Millionen Euro einbringen, im Laufe des Montags den Medizincheck absolvieren und anschließend einen Fünjahresvertrag unterschreiben.
Update: Laut Sky kann die Ablöse durch realistisch erreichbare Boni auf rund vier Millionen Euro steigen. Zudem erhält die Borussia eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent.
Freie Personalie und Gehaltseinsparung stehen beim Reyna-Abgang im Fokus
Für die Fohlenelf steht dabei allerdings kaum mehr die Ablösesumme im Fokus, die immerhin noch um eine Million Euro geringer ausfällt als die Summe, die vor einem Jahr an Borussia Dortmund für die Dienste des heute 23-jährigen US-Amerikaners überwiesen wurde. Viel eher dürfte eine freie Personalie und etwas mehr Spielraum im Gehaltswesen der Borussia guttun.
Der erhoffte Neustart ist zum Leidwesen von Reyna und Gladbach ohnehin ausgeblieben. Wettbewerbsübergreifend spielte er in 20 Partien für die Fohlenelf auf. Bei insgesamt 577 Einsatzminuten entspricht das aber auch nur etwas weniger als einer halben Stunde pro Einsatz. Ein Tor konnte er erzielen und ein weiteres direkt vorbereiten.
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