Entscheidung um neuen BVB-Verteidiger wohl gefallen - nach Anselmino-Abgang

Der BVB muss Aaron Anselmino vorzeitig zum FC Chelsea zurückschicken. Offen bleibt die Frage, ob die Abwehr erneute Verstärkung benötigt.
Aaron Anselmino im Austausch mit Niko Kovac
Aaron Anselmino im Austausch mit Niko Kovac / Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Am Sonntag und damit wenige Stunden vor dem Ablauf dieser vertraglich festgeschriebenen Möglichkeit, hat der FC Chelsea den BVB darüber informiert, dass die Leihe von Aaron Anselmino vorzeitig abgebrochen wird (90min berichtete). Der Abwehrspieler wird Dortmund damit sofort verlassen und auch schon am Mittwoch, wenn in der Champions League gegen Inter gespielt wird, nicht mehr zum Kader gehören.

Dementsprechend stellt sich nun übergeordnet die Frage, ob der BVB auf den Abgang von Anselmino reagieren und noch einen neuen Abwehrspieler verpflichten wird. Entweder als erneute Leihe, oder gar als fester Transfer.

BVB sieht sich offenbar gut aufgestellt

Laut der WAZ spricht viel dafür, dass die Dortmunder nicht mit einem neuen Abwehrspieler auf die Chelsea-Entscheidung reagieren werden. Intern sehe man sich mit dem vorhandenen Personal gut aufgestellt, heißt es. Theoretisch stehen mit Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Emre Can, Ramy Bensebaini, Niklas Süle und Filippo Mane sechs Innenverteidiger für die Dreierkette parat; auch Julian Ryerson hat schon im Zentrum ausgeholfen.

Sky hatte am Sonntag berichtet, dass sich die Verantwortlichen zunächst noch beraten werden, ob nochmal gehandelt werden muss. Eine Woche lang hätten sie dafür noch Zeit, bis das Winter-Transferfenster wieder schließt. Mit Anselminos Rückholaktion scheint Schwarz-Gelb aber zumindest nicht gerechnet zu haben, vor allem in dieser Kurzfristigkeit nicht mehr.


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