Beim Hamburger SV könnte schon bald der zweite Sommer-Neuzugang perfekt gemacht werden. Nach der Verpflichtung von Kofi Amoako arbeiten die Norddeutschen laut Bild intensiv an einer dauerhaften Verpflichtung von Albert Grønbaek. Demnach soll die grundsätzliche Entscheidung für einen festen Transfer des Dänen bereits gefallen sein.
Grønbaek will unbedingt bleiben
Aktuell sollen die Verantwortlichen des HSV nur noch letzte finanzielle Details mit Stade Rennes klären. Besonders viel Zeit bleibt dabei allerdings nicht mehr, denn die im Winter vereinbarte Kaufoption für Grønbaek läuft bereits am Montagabend aus.
Medienberichten zufolge liegt die festgeschriebene Ablöse bei rund fünf Millionen Euro. Für die Rothosen wäre der Deal damit wirtschaftlich durchaus anspruchsvoll, zumal neben der Ablöse auch das Gehalt des dänischen Nationalspielers eine wichtige Rolle spielt.
Laut Bild soll Grønbaek jedoch bereits signalisiert haben, finanziell entgegenkommen zu wollen, um einen dauerhaften Verbleib in Hamburg zu ermöglichen. Der 25-Jährige möchte demnach unbedingt beim HSV bleiben. Sollten die letzten Details erfolgreich geklärt werden, soll Grønbaek einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschreiben. Womöglich kann der HSV die Ablöse auch noch leicht drücken.
Schwieriger Start – starkes Saisonfinale
Der offensive Mittelfeldspieler war erst im Winter nach Hamburg gewechselt, hatte dort zunächst allerdings mit mehreren Rückschlägen zu kämpfen. Erst stoppte ihn eine Oberschenkelverletzung, später fiel Grønbaek zusätzlich wegen einer Grippe aus.
Sein Debüt für den HSV feierte der Däne deshalb erst Anfang April gegen Augsburg. Im Saisonendspurt deutete der 25-Jährige sein großes Potenzial dann jedoch immer häufiger an. In sieben Pflichtspielen gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen. Besonders wertvoll machte ihn dabei seine enorme Flexibilität: In den letzten Partien überzeugte Grønbaek sogar als Vertreter des verletzten Miro Muheim auf der linken Schiene.
Mit seinen starken Leistungen spielte sich der Däne zudem zurück in die Nationalmannschaft. Nach acht Monaten Pause wurde Grønbaek erstmals wieder für die anstehenden Länderspiele gegen den Kongo und die Ukraine nominiert. Die dänische Nationalmannschaft hatte die Qualifikation für die kommende Weltmeisterschaft zuvor denkbar knapp verpasst und war im Playoff-Finale erst im Elfmeterschießen an Tschechien gescheitert.
