Der FC Bayern muss sich ab Sommer wieder mit der Zukunft von Ryan Zaragoza herumschlagen! Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, wird die AS Rom den ausgeliehenen Spanier definitiv nicht verpflichten und im Sommer nach München zurückschicken.
Eine große Überraschung ist diese Meldung zugegebenermaßen nicht, denn Zaragoza spielt bei den Giallorossi seit seiner Ankunft kaum eine Rolle. Lediglich sechs Pflichtspiel-Einsätze hat der Flügelspieler für die Roma zu verzeichnen; in der Serie A kam er seit fast zwei Monaten überhaupt nicht mehr zum Zuge.
Die Italiener hatten Zaragoza im Winter vom FC Bayern ausgeliehen und dabei auch eine Kaufoption in Höhe von 13,5 Millionen Euro vereinbart. Diese Option hätte sogar verpflichtend gegriffen, wenn der Spanier in Rom mindestens 50% aller Spielminuten absolviert hätte - davon ist er natürlich weit entfernt.
Leih-Abbruch bei Zaragoza die falsche Wahl
Letztlich muss man festhalten, dass die Entscheidung, die Leihe zu Celta Vigo im Winter abzubrechen und Zaragoza stattdessen an die Roma zu verleihen, die falsche war. Denn in der Hinrunde hatte Zaragoza bei den Spaniern nahezu jedes Spiel absolviert und auch sechs Scorerpunkte verbuchen können. Selbst wenn Celta Vigo sich gegen eine feste Verpflichtung entschieden hätte, wäre die Aussicht, Zaragoza in diesem Sommer zu verkaufen, für den FC Bayern deutlich rosiger gewesen.
So müssen die Münchner nun schauen, wie sie den Flügelspieler nach einem halben Jahr ohne großartige Spielpraxis an den Mann bringen können. Eine attraktive Ablöse wird in diesem Fall kaum möglich sein - realistischer scheint dafür eine neue Leihe.
Beim FC Bayern hat Zaragoza noch einen bis 2029 gültigen Vertrag. Für seine Verpflichtung hatte der Rekordmeister insgesamt 17 Millionen Euro gezahlt; ein dickes Transferminus muss man an der Säbener Straße ziemlich sicher einkalkulieren.
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