Wie die BILD schreibt, ist ein Wechsel von Kownacki nach Hannover geplatzt. Grund dafür sei, dass die beiden Vereine unterschiedliche Vorstellungen über das Transfermodell haben. Werder wollte den Polen, der sich im letzten Vertragsjahr befindet, wohl gerne fest abgeben. Dabei wären sie demnach sogar bereit gewesen, über einen ablösefreien Wechsel zu verhandeln, um sein Jahresgehalt von einer geschätzten eine Million Euro einzusparen.
Für die Niedersachsen soll hingegen nur eine Leihe des 29-Jährigen infrage gekommen sein. Somit ist der Deal offenbar auf Eis gelegt. Bereits den Wunschtransfer Davie Selke mussten sich die Hannoveraner aus dem Kopf schlagen, weil ihnen die finanziellen Mittel dazu fehlen.
Klar ist, dass Hannover noch einen Stürmer an Bord holen möchte, um endlich den Bundesliga-Aufstieg zu realisieren. Das größte Problem der Mannschaft von Christian Titz ist die katastrophale Chancenverwertung - teilweise sicher geglaubte Möglichkeiten werden von H96 immer wieder vergeben. Diese Thematik zieht sich bereits seit der letzten Saison bis hin zu den ersten Partien dieser Spielzeit durch.
Um dem entgegenzuwirken, könnte Brügges Angreifer Gustaf Nilsson helfen. Wie die BILD berichtet, ist Hannover stark an einer Leihe des schwedischen Nationalstürmers interessiert. Jedoch gestalten sich die Verhandlungen kompliziert, Nillson soll ein erstes Angebot des Zweitligisten abgelehnt haben. Auch Hertha BSC soll den 29-jährigen Torjäger an der Angel haben.
Bleibt Källman? Was ist mit Teuchert?
Hannover pocht derweil auf einen Verbleib von Benjamin Källman. Laut der BILD sei die Zukunft des finnischen Stürmers offen - ein Angebot liege jedoch aktuell nicht vor. Die Boulevard-Zeitung schreibt zudem, dass eine zweite Rückkehr vom vereinslosen Cedric Teuchert nach Niedersachsen kein Thema sei.
Im aktuellen H96-Kader steht neben Källman nur Benedikt Pichler als erfahrene Option für den Sturm zur Verfügung. Eine Verstärkung auf dieser Position ist also Pflicht, wenn man seine Ziele in dieser Saison erreichen möchte.
