Bayer 04 Leverkusen kann in der neuen Saison definitiv auf Equi Fernandez bauen. Der Mittelfeldspieler, der unter anderem von Benfica SL umworben wurde, galt in diesem Sommer lange Zeit als Wechselkandidat. Doch wie die Bild berichtet, ist ein Abgang vom Tisch. Somit hat die Werkself bei Fernandez volle Planungssicherheit.
"Ob ich ein Verkaufskandidat war? Darüber denke ich gar nicht nach. In meinem Kopf habe ich nur Bayer Leverkusen. Ich genieße es, bei der Mannschaft zu sein, und liebe es, in Deutschland zu leben. Ich will dem Team so gut wie möglich helfen", versprach Fernandez vor dem Pflichtspielstart. "Es beginnt eine neue Saison und ich möchte mich so gut wie möglich darauf vorbereiten. Im letzten Jahr war es wirklich kompliziert für mich, da ich in der Vorbereitung noch nicht hier war."
Fernandez verspricht Besserung und freut sich über Medina-Transfer
Fernandez war im vergangenen Sommer erst am Deadline-Day zu Bayer 04 gestoßen und konnte seinen 25 Millionen Euro schwere Verpflichtung im ersten Jahr nicht rechtfertigen. Genau wie viele andere Leverkusen-Stars blieb er hinter den Erwartungen zurück.
"Wir wissen, dass wir den Fans etwas schuldig sind", sagte der Argentinier, dem vom Sportchef Simon Rolfes eine "sehr starke Vorbereitung" bescheinigt wurde. "Leverkusen ist ein großer Klub und wir sind eine starke Mannschaft. Ich weiß, dass wir es besser können – und wir werden versuchen, in diesem Jahr besser zu sein. Hier wächst etwas zusammen. Daran hat der Trainer natürlich einen großen Anteil – er bringt Leidenschaft, Gier und Siegeswillen rein."
Dass mit Facundo Medina ein weiterer Landsmann verpflichtet wurde, freut Fernandez: "Es ist wichtig, dass du Leute aus dem eigenen Land im Klub hast. Wir sprechen viel darüber, wie wir dem Team bestmöglich helfen können."
Mit Exequiel Palacios gibt es noch einen dritten Argentinier im Team. Wie lange der noch in Leverkusen ist, ist aber offen, denn Palacios liebäugelt mit einem Abschied. "Das geht nur Pala persönlich etwas an, darüber sprechen wir nicht", erklärte Fernandez trocken.
Ipswich Town hatte in dieser Woche eine zweite Offerte für Palacios abgegeben. Weil diese aber nur knapp über 20 Millionen Euro betrug, wurde sie von der Werkself abgelehnt. Im Gegensatz zu Fernandez ist die Palacios-Zukunft noch völlig offen.
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