Freund verrät: So plant der FC Bayern mit Top-Talent Bara

Kurz nach Neujahr hat sich der FC Bayern überraschend ein neues Talent geangelt. So sieht der Plan mit Bara Sapoko Ndiaye aus.
Christoph Freund freut sich auf Neuzugang Bara Sapoko Ndiaye
Christoph Freund freut sich auf Neuzugang Bara Sapoko Ndiaye / R. Mitterer/GettyImages
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Der FC Bayern wollte sich auf dem Wintertransfermarkt zurückhalten, eine Verpflichtung haben die Verantwortlichen rund um Sportvorstand Max Eberl aber dann doch getätigt: Bara Sapoko Ndiaye kommt per Leihe bis Saisonende von den Gambinos Stars Africa, einer Fußballakademie aus Gambia, mit der die Münchner seit 2023 kooperieren.

"Wir pflegen eine Partnerschaft mit den Gambino Stars. Er hat uns bereits mehrmals besucht und sogar mit der U23 und der ersten Mannschaft trainiert. Nun wird er die nächsten sechs Monate bei uns verbringen, um sich an das europäische Niveau zu gewöhnen und seine Qualitäten weiterzuentwickeln", sagte Sportdirektor Christoph Freund auf einer Pressekonferenz.

Der 18-Jährige gilt als großes Talent, muss sich aber erst einmal beweisen. Da Bara nicht an einen weiteren Klub verliehen kann, stellt sich die Frage, welcher Plan der Verantwortlichen und des Trainerteams rund um Vincent Kompany hinter dem Deal steckt.

Bara soll sich bei den Bayern-Profis beweisen

Wie Sky berichtet, soll sich Bara nicht nur im Training beweisen, sondern auch Einsätze in der ersten Mannschaft erhalten. Grund dafür ist, dass der Senegalese weder für die zweite Mannschaft noch für die U19 der Bayern auflaufen darf. Dies sei dem Rekordmeister aber auch schon vor dem Transfer bewusst gewesen.

"Er wird zunächst mit der ersten Mannschaft trainieren, und wir werden sehen, wo er Spielpraxis sammeln kann – vielleicht in Freundschaftsspielen der U23 und U19. Aufgrund der strengen FIFA-Regularien darf er in dieser Altersklasse nicht für die U23 oder U19 in Pflichtspielen auflaufen. Am wichtigsten ist jetzt die Eingewöhnung. Bara ist ein sehr talentierter Spieler, den wir besser kennenlernen möchten", erklärte Freund.

Wird Bara im Sommer in die Schweiz verliehen?

Da der zentrale Mittelfeldspieler bereits im Oktober beim Probetraining in Münchnen überzeugte, sind die Bayern guter Dinge, dass er im Sommer fest verpflichtet wird. Sollte das geschehen, dann dürfte er zur kommenden Saison verliehen werden.

Eine mögliche Leih-Station sei der Grasshopper Club Zürich. Beim Schweizer Erstligisten durfte sich Bara bereits im vergangenen Sommer als Gastspieler beweisen und sogar im Testspiel gegen die Bayern auflaufen. Offenbar ist den Münchnern die Leistung des afrikanischen Juwels in positiver Erinnerung geblieben.

Damit dieser Plan aufgeht, benötigt Bara aber erst einmal Einsatzminuten im Bayern-Dress. Beim Testspiel am Dienstag (15 Uhr) bei RB Salzburg wird er aber wohl noch nicht debütieren können. Aufgrund einer Blessur verpasste Bara den Trainingsauftakt der Profis. Seine Premiere wird es daher wohl in einem Pflichtspiel geben. Das erste im neuen Jahr steigt am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg.


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