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Enthüllt: Neue Details im Guirassy-Poker erschweren BVB-Planungen

Stimmen die neuen Details zur Ausstiegsklausel von Serhou Guirassy, macht das Borussia Dortmund die Planungen für den Sommer-Umbruch deutlich schwerer.
Geht Guirassy dank Ausstiegsklausel?
Geht Guirassy dank Ausstiegsklausel? | Hendrik Deckers/GettyImages

Mit dem Wechsel auf dem Sportdirektoren-Posten zu Ole Book will der BVB neue, mutigere Wege gehen. Zeit zur Eingewöhnung bleibt für den Kehl-Nachfolger kaum. Vor allem der Dortmunder Angriff dürfte über den Sommer hinweg im Fokus stehen.

Serhou Guirassy gilt dort bekanntermaßen als Verkaufskandidat. Mit der Ablöse für den 30-jährigen Torjäger wollen die Dortmunder den Kader-Umbruch vorantreiben. Bekannt ist auch, dass Guirassy eine Ausstiegsklausel für ausgewählte Topklub besitzt und sein Berater (und Bruder) Karamba Guirassy den Markt emsig sondiert. Zuletzt hieß es zudem, dass ein Transfer nach Saudi-Arabien wegen der Konflikte im Nahen Osten unwahrscheinlicher geworden ist. Mit einem Verkauf in die Wüste hätte der BVB womöglich die meiste Kohle machen können.

Guirassy-Ausstiegsklausel deutlich niedriger als gedacht?

Die Bild vermeldet nun neue Details zur Höhe der Guirassy-Ausstiegsklausel im Sommer. Statt zuvor kolportierten rund 50 Millionen Euro soll diese deutlich niedriger bei nur rund 35 Millionen Euro liegen. Angesichts eines geschätzten Marktwertes von immer noch 40 Millionen Euro wäre Guirassy für viele Topklubs damit ein Schnäppchen.

Für die Borussia verschlechtert das natürlich die Situation. Ebenso wie der Zeitraum, in der die Klausel aktiv sein soll. Laut Bild nämlich erst im späteren Verlauf des Sommers in einem "Zeitraum ab Juli". Damit würden für Book die Kaderplanungen zusätzlich erschwert werden.

Die Gefahr ist groß, dass ein möglicher Guirassy-Wechsel zur Hängepartie wird. Zumal der BVB-Stürmer bei vielen Klubs eher eine Art "Plan-B" sein könnte. Um eine höhere Ablöse zu erzielen müssten die Dortmunder Verantwortlichen zudem hoffen, dass es lukratives Interesse von Klubs gibt, die die Klausel nicht ziehen können.

Sky berichtete im vergangenen Jahr, dass die Klausel nur von sieben europäischen Topklubs aktiviert werden kann: Real Madrid, FC Barcelona, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, FC Chelsea und FC Arsenal.

Weiteren europäischen Schwergewichten, unter anderem der AC Mailand, wurde aber auch schon Interesse nachgesagt. Mit Milan und Co. könnte der BVB die Ablöse frei verhandeln.

Holt Book Asllani auch nach Dortmund?

Als möglicher Nachfolger wird derweil Fisnik Asllani gehandelt, den Book einst nach Elversberg holte, wo sein Stern aufging. Der Hoffenheimer Angreifer kann im Sommer ebenfalls per Ausstiegsklausel wechseln und würde laut Sky 25 bis 29 Millionen Euro kosten.

Es braucht nicht viele Mathe-Kenntnisse um zu errechnen, dass von der Guirassy-Kohle wenig übrig bleiben würde, sollte er per Ausstiegsklausel gehen und Asllani als Ersatz verpflichtet werden.

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