Enthüllt: Darum wurde Wolfsburg-Star Amoura suspendiert

Mohamed Amoura fehlte beim 0:1 gegen den 1. FC Köln aus disziplinarischen Gründen. Jetzt kommen neue Details über die Suspendierung ans Licht.
Mohamed Amoura bekam gegen Köln eine Denkpause verordnet
Mohamed Amoura bekam gegen Köln eine Denkpause verordnet / picture alliance/GettyImages
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Für den VfL Wolfsburg ist Mohamed Amoura die personifizierte Lebensversicherung. Ohne die Tore und Vorlagen des Algeriers sähe es in der Autostadt noch düsterer aus, als ohnehin schon. Denn nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Köln am Freitag liegen die Wölfe mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Platz zwölf der Bundesliga.

Kurzum: Wolfsburg kann aktuell wirklich jedes Tor gebrauchen. Daher verwunderte es umso mehr, als am Freitag durchsickerte, dass Trainer Daniel Bauer freiwillig auf Amoura verzichtete. Jetzt sind neue Details über die Suspendierung ans Licht gekommen.

Ausraster im Training

Laut der Bild geht der Grund für die Suspendierung auf eine Aktion Amouras im Training zurück. Dort soll der Algerier ausgerastet sein. Als Grund vermutet die Bild, dass er in der vermeintlichen B-Elf für das Spiel gegen Köln stand.

Sein Frust ging wohl soweit, dass er nach einem Zweikampf eine Verletzung vortäuschte und deswegen das Training vorzeitig eigenwillig beendete. Dieses Verhalten war für Trainer Bauer völlig inakzeptabel. Deswegen strich der Coach den Algerier aus dem Aufgebot für das Spiel. "Das Team, das ,Wir’, steht über allem", sagt Bauer vorm Anpfiff bei Sky.

Wann rastet Amoura wieder aus?

Langfristige Konsequenzen muss Amoura jedoch nicht fürchten. "Die disziplinarische Strafe bezieht sich dabei nur auf den 20. Spieltag. Am Montag wird er wieder Vollgas im Training geben, sich anbieten und um seinen Platz kämpfen", erklärte sein Trainer.

Fakti ist: Es ist nicht der erste Eklat um Amoura. Bereits im April 20205 geriet er verbal und körperlich mit Teamkollege Joakim Maehle aneinander. Zudem sorgte er beim Afrika Cup für einen der größten Skandale des Turniers, als er mit seinem Jubel gegen die DR Kongo einen Super-Fan der Kongolesen verspottete.


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