Hinter Jamie Leweling liegt eine Spielzeit der absoluten Superlative. Der 25-jährige Flügelspieler hat sich beim VfB Stuttgart zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Schwaben erneut die Champions-League-Qualifikation eintüten konnten und am morgigen Samstag im DFB-Pokalfinale stehen.
Seine beeindruckende Ausbeute von elf Toren und zwölf Vorlagen in stolzen 49 Pflichtspielen blieb dabei auch Julian Nagelsmann nicht verborgen. Der Bundestrainer belohnte den Offensivallrounder am Donnerstag folgerichtig mit dem Ticket für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Konkretes Interesse aus der Premier League und Serie A
Diese rasante Entwicklung weckt nun jedoch unweigerlich Begehrlichkeiten auf dem internationalen Transfermarkt. Wie Sky berichtet, haben gleich mehrere europäische Top-Klubs ihre Fühler nach dem deutschen Nationalspieler ausgestreckt. Konkret sollen sich die beiden englischen Premier-League-Vertreter AFC Bournemouth und FC Everton sowie der italienische Hauptstadtklub AS Rom intensiv mit dem 25-Jährigen beschäftigen.
VfB hat dank langfristigem Vertrag die Zügel in der Hand
Trotz des massiven Werbens haben die Stuttgarter Verantwortlichen keinen akuten Verkaufsdruck. Lewelings Vertrag am Neckar besitzt noch eine langfristige Gültigkeit bis zum Sommer 2029. Dementsprechend hoch rufen die Schwaben das Preisschild für ihren Shootingstar aus. Laut Sky würde der Bundesligist erst bei einer Summe von über 50 Millionen Euro überhaupt gesprächsbereit sein.
Dass diese Forderung keine leere Drohung ist, bekam der AFC Bournemouth offenbar bereits im vergangenen Wintertransferfenster zu spüren. Die Cherries sollen damals bereits mit einer üppigen Offerte von 40 Millionen Euro am Veto des VfB gescheitert sein. Ob die Engländer im kommenden Sommer noch einmal nachbessern und die geforderte finanzielle Schmerzgrenze der Schwaben überschreiten, dürfte eine der spannendsten Fragen der anstehenden Wechselperiode werden.
Gut für den VfB: Leweling selbst hatte sich im vergangenen Winter nichts aus dem Interesse von der Insel gemacht und sich für eine Zukunft in Bad Cannstatt ausgesprochen. Je nachdem, wie prominent seine Rolle bei der anstehenden WM ausfällt, könnte sich die Situation im Verlauf des Sommers aber nochmals verändern. Vor allem, wenn noch deutlich namhaftere Klubs Interesse bekunden sollten...
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