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England-Riesen baggern an BVB-Verteidiger: Planungssicherheit oder Transferplus?

In der englischen Premier League wächst angeblich das Interesse an Daniel Svensson. Mit einem Verkauf würde sich der BVB jedenfalls eine neue Baustelle aufmachen.
Wird Daniel Svensson dem BVB noch abgeworben?
Wird Daniel Svensson dem BVB noch abgeworben? | Vitalii Kliuiev/GettyImages

Zurzeit weilt Daniel Svensson noch im verlängerten Urlaub, weil er immerhin bis zum Sechzehntelfinale mit der schwedischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Einsatz war. Dennoch dürfte sich Borussia Dortmund schon auf seinen Einstieg in die Saisonvorbereitung freuen.

Allerdings gibt es ein bisschen Unruhe rund um den 24-jährigen Außenverteidiger, der unter Niko Kovac stets die linke Schiene beackert. Das englische Portal Caught Offside berichtet nämlich vom Interesse seitens des FC Arsenal sowie des FC Liverpool an Svensson. Insbesondere die Reds sollen bereits einen ausgeklügelten Transferplan in der Tasche haben, auf den jedoch nicht näher eingegangen wird. Bei dieser Meldung wird sich auf Quellen aus dem Beraterumfeld berufen.

Svensson könnte dem BVB ein Transferplus einbringen – aber auch eine neue Baustelle aufreißen

Eines ist klar: Theoretisch könnte Schwarz-Gelb mit Svensson ein ordentliches Transferplus erzielen. Der gebürtige Stockholmer wurde im vergangenen Sommer für etwas mehr als sechs Millionen Euro verpflichtet, nachdem er bereits ein Jahr leihweise im Ruhrpott verbracht hatte. Seinen aktuellen Marktwert schätzt transfermarkt etwa auf 22 Millionen Euro, sodass angesichts eines noch bis 2029 gültigen Vertrags durchaus davon auszugehen ist, dass die Dortmunder gut und gerne über 30 Millionen Euro für den Stammspieler fordern könnten und auch würden.

Allerdings würde sich der BVB bei einem etwaigen Verkauf, wenngleich mit einem guten finanziellen Plus, auch eine neue Baustelle aufmachen. Um die Verpflichtung eines neuen Linksverteidigers beziehungsweise linken Schienenspielers würde man keineswegs herumkommen, können sich die Verantwortlichen auf dieser Position nicht bloß auf Ramy Bensebaini (auch oftmals in der Innenverteidigung eingesetzt) und Kaua Prates (viel Talent, aber erst 17-jähriger Neuzugang) verlassen.

Damit würde sich die Frage stellen, ob die Qualität und Zuverlässigkeit von Svensson mit dem Geld, das aus dem Profit wiederum für einen eigene Neuverpflichtung zur Verfügung gestellt werden würde, überhaupt ersetzt werden kann.

Zunächst dürfte sich die Frage eines Svensson-Verkaufs aber ohnehin nicht wirklich stellen. Die deutschen und BVB-nahen Quellen haben bislang nichts in dieser Richtung vermeldet und Caught Offside mag zwar mehrere zuverlässige (Transfer-)Reporter in den eigenen Reihen wissen, ist aber bislang nicht groß als Vorreiter mit exklusiven Transfer-Meldungen in Erscheinung getreten.


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