Eintracht-Trainer Riera mit ehrlichen Worten an die Bundesliga

Albert Riera bereitet in Frankfurt aktuell wieder Hoffnung. Dabei brachte der Trainer zuvor keinerlei Bundesliga-Erfahrung mit.
Albert Riera über die Bundesliga
Albert Riera über die Bundesliga / Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages
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Seit Eintracht Frankfurt den Trainerwechsel hin zu Albert Riera vollzogen hat, stehen vier Punkte aus drei Spielen zu Buche. Auf den ersten Blick ist das kein überragender Einstand. Schaut man aber genauer hin, kann man bisher absolut von einem positiven Einfluss des neuen Trainers sprechen.

Vor Rieras Übernahme spielte Frankfurt zuletzt am 13. Dezember gegen den FC Augsburg zu Null. Dazu kamen über weite Strecken katastrophale Abwehrleistungen. Gegen Union Berlin (1:1) und Borussia Mönchengladbach (3:0) war dagegen wieder deutlich mehr Stabilität in der Frankfurter Defensive zu erkennen.

Dazu kommt die 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München, die trotz der negativen Vorzeichen rund um die vielen Ausfälle im Kader beeindruckend knapp gestaltet wurde. Mit der kommenden Partie gegen Freiburg und den darauffolgenden Spielen, vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, hat die Eintracht genug Zeit, die Wende fortzuführen und den Blick Richtung Europa zu richten.

Riera schwärmt von der Bundesliga

Das zentrale Thema der neuen Frankfurt-Hoffnung dürfte Trainer Albert Riera sein. Der Spanier kam allerdings ohne Bundesliga-Erfahrung nach Frankfurt. In seiner Laufbahn als Spieler und Coach hatte er unter anderem Stationen in Spanien, England, Frankreich und Italien, in Deutschland war er zuvor noch nie tätig.

Trotzdem ließ sich der 43-Jährige von der Bild mit klaren Worten über die Bundesliga zitieren: "Ich bin sehr glücklich in dieser Liga. Ich liebe den Stuhl, auf dem ich sitze, viele wollen ihn und würden sehr viel dafür geben, auf ihm zu sitzen."

Weiter erklärte er: "Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich unbedingt in der Bundesliga arbeiten wollte. Schon vor zwei, drei Jahren, als ich gefragt wurde, war das so. Weil ich noch nie hier war. Ich war einfach neugierig auf das Level hier. Deutschland ist ein echtes Fußball-Land, deshalb bin ich auch nicht hier, um euch zu sagen, wie der Fußball funktioniert oder um euch zu unterrichten. Nein, ihr wisst eine Menge von Fußball."

Allerdings muss Riera das Gefühl des Aufschwungs erst einmal bestätigen. Neben dem SC Freiburg sind die kommenden Gegner allesamt Pflichtaufgaben für Eintracht Frankfurt. Schafft er es, die Basis weiter aufzubauen, könnte der Klub die Saison tatsächlich wieder auf einem europäischen Platz beenden.


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