Nach seiner Leihe beim FC Turin ist Niels Nkounkou zu Eintracht Frankfurt zurückgekehrt. Beim Serie-A-Klub kam der Linksverteidiger in der vergangenen Saison in nur 13 Pflichtspielen zum Einsatz, weshalb frühzeitig abzusehen war, dass er sich im Sommer erneut den Hessen anschließen würde. Erst bei 15 Einsätzen für die Turiner hätte eine Kaufpflicht von 5,5 Millionen Euro gegriffen.
Da Nkounkou in Frankfurt noch bis 2028 unter Vertrag steht, stellte sich automatisch die Frage, ob der offensiv ausgerichtete Außenverteidiger nicht doch noch eine zweite Chance bei der SGE bekommen würde. Doch offenbar plant auch der zurückgekehrte Coach Adi Hütter nicht mit dem 25-Jährigen, weshalb er sich bereits nach einem neuen Arbeitgeber umsieht.
Wechsel in die Türkei? Entscheidung liegt bei Nkounkou
Nun scheint es in der Causa Nkounkou immerhin Bewegung zu geben. Wie der Eintracht-nahe Journalist Christopher Michel berichtet, haben die SGE-Verantwortlichen mit den Vertretern des türkischen Erstligisten Konyaspor über einen Verkauf des Spielers gesprochen. Die Frankfurter sollen vier Millionen Euro Ablöse fordern, gleichzeitig aber auch offen für ein weiteres Leihgeschäft sein.
Unklar ist derweil, was der Klub aus der Süper Lig von den Forderungen des Bundesligisten hält. Laut Michel hängt der Ausgang der Verhandlungen aber vom Spieler selbst ab. Nkounkou müsse nun entscheiden, ob er den Schritt in die Türkei gehen will.
Klar ist: In Frankfurt würde Nkounkou trotz des Abgangs von Nathaniel Brown, der zum FC Bayern wechselte, die Bank oder gar die Tribüne drohen. Es ist stark davon auszugehen, dass Sportvorstand Markus Krösche einen Ersatz für den Nationalspieler verpflichten wird.
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