Bericht: Eintracht Frankfurt plant XXL-Verlängerung

Eintracht Frankfurt plant langfristig mit Axel Hellmann und trotzt damit der Kritik der eigenen Ultras.
Axel Hellmann soll dauerhaft in Frankfurt bleiben.
Axel Hellmann soll dauerhaft in Frankfurt bleiben. / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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Eintracht Frankfurt will auf der Führungsebene weiter für Kontinuität sorgen! Wie BILD erfuhr, wird Eintrachts Präsident und Aufsichtsrats-Boss Mathias Beck rund um die Ostertage das Gespräch mit Vorstandssprecher Axel Hellmann suchen.

Dabei steht eine vorzeitige Vertragsverlängerung über 2027 hinaus im Raum und die angeblichen Gehaltszahlen sind besonders bemerkenswert.

Hellmann soll zum Top-Verdiener der Liga werden

Bei Eintracht Frankfurt steht für Axel Hellmann laut BILD ein neuer Fünfjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro (ohne Boni) im Raum. Insgesamt könnten also 15 Millionen Euro fließen. Es wäre ein klares Zeichen dafür, dass die Hessen ihren langjährigen Gestalter im Hintergrund unbedingt halten wollen.

Der 54-Jährige wird weiterhin Vorstandssprecher bleiben und nicht, wie zuletzt spekuliert, zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigen. Das entspricht auch seinem eigenen Wunsch: Die Gesamtverantwortung über den sportlichen Bereich will er bewusst nicht übernehmen. Gemeinsam mit Sportvorstand Markus Krösche bildet er dennoch weiterhin das zentrale Führungsduo der Eintracht.

Kritik der Ultras und ein klares Signal der Klubführung

Rund um die Mitgliederversammlung Ende Januar kam jedoch deutliche Kritik aus der organisierten Fanszene auf. Die Ultras warfen Präsident Mathias Beck und Hellmann "Vetternwirtschaft" vor, auch weil Beck als Mitglied des Aufsichtsrats-Hauptausschusses direkt in die Vertragsgespräche eingebunden ist.

Zudem kritisierten sie die fehlende Transparenz bei den Vorstandsgehältern. In einem Schreiben hieß es, man werde "wie Onkel Dagobert seinen Geldspeicher" von wichtigen Informationen ferngehalten.

Hellmann und Beck lassen sich davon laut Bericht jedoch nicht beirren. Eine "Verzwergung" der Eintracht durch einen übermäßigen Einfluss des e.V. oder der Ultras soll auf Führungsebene unbedingt verhindert werden.

Zukunftspläne: Mehr Sport-Kompetenz im Aufsichtsrat?

Ein weiterer Punkt, den Hellmann in den Gesprächen ansprechen dürfte, betrifft die zukünftige Ausrichtung des Aufsichtsrats. Dieser soll nach seinem Verständnis künftig stärker mit sportlicher Expertise besetzt werden, vor allem mit Blick auf den Moment, in dem eines Tages ein Nachfolger für Markus Krösche gesucht werden müsste.

Ebenso wichtig ist für ihn, dass Mathias Beck Anfang 2027 als Präsident bestätigt wird. Aus Hellmanns Sicht wäre das ein zentraler Baustein für langfristige Stabilität und klare Strukturen an der Klubspitze.


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