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Frankfurt: Entscheidung bei Wechselkandidat Doan gefallen

Macht Ritsu Doan nach einer enttäuschenden Debütsaison schon wieder den Abflug?
Ritsu Doan (hier mit Jonny Burkardt)
Ritsu Doan (hier mit Jonny Burkardt) | Koji Watanabe/GettyImages

Nachdem man im vergangenen Sommer über 20 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hatte, um Ritsu Doan vom SC Freiburg loszueisen, waren die Erwartungen bei Eintracht Frankfurt an den Japaner groß. Erfüllen konnte er sie in seinem ersten Jahr nicht, da die enttäuschenden Auftritte – trotz einzelner Highlights – überwogen.

Zuletzt wurde Doan sogar als Abschiedskandidat gehandelt, denn neben seiner schwachen Saison gibt es ein weiteres Problem: Im neuen 4-2-2-2-System, auf das Adi Hütter bei der SGE erstmal bauen will, gibt es Doans Paraderolle als Rechtsaußen nicht. Der Japaner müsste folglich zentraler spielen – genau dort hatte er sich unter Albert Riera aber überhaupt nicht zurecht gefunden. Eine knifflige Lage, in der sich der 28-Jährige befindet.

Trotzdem ist ein Abschied des Japaners vom Tisch. Das berichtet die Bild. Demnach möchte Doan um seinen Platz in Frankfurt kämpfen und auch Hütter scheint auf ihn zu bauen. Zuletzt soll es ein persönliches Gespräch der beiden gegeben haben, bei welchem Hütter seinem Schützling die taktischen Feinheiten seines Systems näher erläutert hat.

Doan schwärmt von Hütter

Überhaupt soll Doans Beziehung zu Hütter deutlich besser sein als zu Riera, unter dem der WM-Fahrer nicht mal wusste, was seine Rolle war. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Position das genau war. Nummer 8? Nummer 6? Beides? Ich weiß es nicht. Das war für mich nicht angenehm und insgesamt keine einfache Zeit", hatte Doan erst in der letzten Woche dem kicker mitgeteilt.

Ganz anders Hütter. "Man merkt bei ihm sofort, dass er der Boss ist, mit einer natürlichen Autorität. Das ist sehr wichtig. Er hat klare Vorstellungen, denen wir folgen", erklärte Doan, der dank der Vorgaben seines neuen Trainers wieder durchstarten will – auch wenn er zentraler ran muss.

Ein erster Erfolg ist schon zu sehen. "Er macht es sehr gut auf dieser Position", lobte Hütter den Japaner kürzlich.


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